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04.10.2009 GP Lausanne - 108 km

Heute fand am Morgen früh um 8.00 Uhr das Handycap-Rennen GP Lausanne statt. Das Handycap von den Amateuren auf die Junioren betrug sechs Minuten und das des Elitefeldes fünf Minuten auf die Amateure. Das letzte Rennen der Saison startete ich nicht in Top-Verfassung, da ich mich seit Mitte Woche nicht sonderlich gut fühlte. Von Anfang an fuhr ich immer an meiner oberen Leistungsgrenze. Dazu kam noch, dass die Strecke entweder eine Steigung hinauf oder eine Schnelle Abfahrt hinunter führte. In den Abfahrten konnte ich mich dann zu wenig erholen, um die nächste Steigung gut hinauf zu fahren. Nach der Hälfte des Rennens fiel ich dann leider aus dem Feld und später dann noch aus dem Rennen.

Nun ist die Rennsaison 2009 auch schon wieder vorbei und es gilt sich wieder auf die neue Saison vorzubereiten.
 

19.09.2009 Gäu Rundfahrt - 122.7 km

Bei schönstem Herbstwetter fand zum zweiten Mal die Gäurundfahrt in Hägendorf statt.
Es galt einen flachen Rundkurs sechs Mal zu absolvieren, nach dem es anschliessend einen rund 8 Km langen Schlussaufstieg gab. Gestartet wurde wieder einmal mit einem Handicap auf die Amateure und die Junioren. Das Rennen war von Anfang an sehr schnell und so schlossen wir schon in der dritten Runde auf die beiden Felder auf. Danach gab es einige Angriffversuche, die dann aber erfolglos blieben. Als ich bei der Verpflegung eher etwas hinten war und mir einen Bidon schnappte, löste sich vorne eine 12 Mann starke Spitzengruppe. Ich versuchte noch nach vorne zu kommen aber nach erfolglosen Versuchen entschloss ich meine Kräfte für den Schlussanstieg zu sparen. Gleich von Anfang der Steigung fand ich einen guten Rhythmus und konnte diesen bis zum Schluss hochziehen. Zu guter letzt reichte es noch für den 24. Schlussrang mit dem ich einigermassen zufrieden bin, da der Schlussanstieg eigentlich nicht so mein Ding ist.
 

13.09.2009 ARIF Mannschaftsfahren

Am Sonntag fand wie im letzten Jahr das Mannschaftsfahren in La Brévine statt. Die Strecke führte über eine Gesamtdistanz von rund 80 Km. Vom Wetter her mussten wir uns zum Glück nicht mehr so warm anziehen wie im letzten Jahr, als es bei nur 2 Grad geregnet hatte. Unser Team harmonierte vom Start weg sehr gut und so hatten wir schon nach der ersten von vier Runden etwas Vorsprung auf unsere Konkurrenz. Diesen konnten wir in den nächsten beiden Runden bis auf 40 Sekunden ausbauen. Nur in der letzten Runde verloren wir noch etwas an Boden. Den Sieg liessen wir uns nicht mehr nehmen und so gewannen wir mit 20 Sekunden Vorsprung auf das Bürgis-Cycling-Team. Es war richtig schön, mit dem Team wieder einen so tollen Erfolg zu feiern.
Ein herzliches Dankeschön an das ganze Team und natürlich auch an die Betreuer, die an jedem Rennen gut für uns sorgen.

12.09.2009 Bergrennen Brienz-Axalp

Zum Einfahren für das Mannschaftsfahren fuhr ich am Samstag das traditionelle Bergrennen von Brienz auf die Axalp. Das Rennen ist rund 9 Km lang und ziemlich steil. Ich versuchte von Anfang an meinen Rhythmus hochzufahren und gegen Schluss noch etwas aufzudrehen. Dies gelang mir sehr gut und ich konnte zum Schluss noch ein par Plätze gut machen. Am Ziel war ich deshalb völlig ausgepumpt. Es reichte dann für den 13. Schlussrang.

30.08.2009 GP Tell - 4. Etappe 155 km

Heute stand die entscheidende Etappe des GP Tell auf dem Programm. An der Spitze ging es noch immer den Gesamtsieg. Als grosses Hindernis dieser Etappe galt es, den Glaubenbergpass zu passieren. Das Rennen begann sehr schnell und es gab immer wieder zahlreiche Angriffe, in denen ich natürlich auch mein Glück suchte. Leider kam ich wie auch der Rest nie entscheidend weg und so war der Schnitt in der ersten Rennstunde etwa um 47 Km/h. Das Feld fuhr fast geschlossen in den Glaubenbergpass, wo ich von Anfang an meinen Rhythmus suchte. Ich flog dann mit zahlreichen Fahrern ins Grupetto zurück. Danach galt es einfach noch ins Ziel zu fahren. Mit nicht ganz einer halben Stunde Rückstand auf den Sieger gelang uns dies. Ich war dann froh, als ich im Ziel war, denn die Strapazen der letzten Tage haben mir ziemlich zugesetzt. Nun hoffe ich, dass ich mich schnell erholen werde, um dann nächsten Sonntag wieder 100% fit zu sein.

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Helfern für die super Betreuung über die ganze Zeit , wie auch den Zuschauern, die das Team am Strassenrand lautstark unterstützt haben. Es machte eine grosse Freude, so den Tell fahren zu dürfen.

29.08.2009 GP Tell - 3. Etappe 139 km

Vor dem Start war ich hoch motiviert, da es an diesem Tag durch meine Heimat ging. Ich versuchte von Anfang an in eine Gruppe zu kommen, was dann leider nicht gelang. So hatte ich bis zum ersten Anstieg schon ziemlich viel Körner gebraucht und musste schauen, dass ich noch über den Berg kam. Dies gelang mir gerade noch in den hinteren Positionen und so kam ich einigermassen gut mit dem Feld mit. Rund 15 Km vor dem Ziel als es um den Etappensieg ging, bildeten sich einzelne Grüppchen und so kassierte ich am Schluss noch ca. 7 Minuten auf den Sieger. Jetzt gilt es sich noch möglicht gut zu erholen um dann morgen einigermassen über den Glaubenberg zu kommen.

 28.08.2009 GP Tell - 2. Etappe 142 km

Beim betrachten des Höhenprofils waren nur Berge zu sehen, fast keine flachen Teilstücke und als Erschwernis kam noch ein recht zügiger Wind hinzu. Ich nahm mir vor, dass ich an diesem Tag in einer Spitzengruppe bin. Ich fuhr dann auch gleich nach dem Start mit einem Pole vorne weg. Dies klappte dann nicht ganz 20 Km und es holte uns eine grössere Gruppe mit ca. 30 Fahrern ein, mit dabei waren auch René Murpf und Joël Frey. Über die ersten Berge ging es einigermassen gut, bis wir dann das zweite mal Richtung Römerswil hinauf fuhren. Da fingen die Attacken um den Etappensieg an und so riss es die ganze Gruppe auseinander. Ich musste schon zu Beginn der Steigung abreissen lassen und wurde rund 30 Km vor dem Ziel noch vom Hauptfeld eingeholt. Da es im Feld nur noch um den 34. Rang ging wurde auch nicht mehr richtig gesprintet und ich klassierte mich auf dem 49. Rang.
 

 26.08.2009 GP Tell - 1. Etappe 144 km

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir zur ersten Etappe in Staffelbach. Von Beginn an war es recht hektisch und es gab viele Angriffe bis sich eine Gruppe bildete. Diese konnte zwischenzeitlich einen Vorsprung von rund vier Minuten herausfahren. Ich kam bis 50 Km vor dem Ziel im Feld gut mit, obwohl ich den ganzen Tag keine guten Beine hatte. Dann aber musste ich ziemlich kämpfen, um am Feld dran zu bleiben. Schlussendlich fiel ich 10 Km vor dem Ziel vom Feld ab und fuhr mit einem Holländer noch ins Ziel und kassierte ca. 4-5 Minuten im Gesamtklassement. Ich hoffe das es Morgen etwas besser geht und ich wieder richtig Druck auf den Pedalen habe.
 

 26.08.2009 GP Tell - Prolog 3.35 km

Heute fand, wie schon im letzten Jahr, der Prolog mitten in der Stadt Luzern statt. Dieses mal wurde der Prolog als Mannschaftsfahren ausgetragen. Die Strecke war sehr technisch und mit sechs Fahrern eher schwierig zu fahren. Ich fühlte mich recht gut und auch bereit am Start. Das Rennen war dann aber auch sehr schnell vorbei. Nach nicht ganz fünf Minuten Fahrt waren wir schon wieder im Ziel. Als wir schon wieder im Bus waren, erfuhren wir, dass wir eine neue Bestzeit aufgestellt hatten. Nun galt es abzuwarten was die letzen wenigen Mannschaften noch machten. Es reichte uns mit drei Sekunden Vorsprung zum Sieg und holten zusätzlich noch zwei Trikots. Das Leader- und das Bester Schweizer Trikot. Jetzt ist es zu hoffen, dass es so weiter geht wie wir heute begonnen haben.
 

 15.08.2009 GP Remiremont (FR) - 174 km

Frankreich, Achtung Fertig los; das war auch bei diesem Rennen wieder das Motto. Das Rennen startete wie gewohnt sehr schnell und so bildetet sich gleich zu Beginn eine grössere Spitzengruppe. Diese wurde aber vor der zweiten von insgesamt fünf Bergüberquerungen wieder gestellt. Ich war zu diesem Zeitpunkt im Feld hinten, da schon René und Till in der Gruppe vertreten waren. Im zweiten Anstieg war dann das Tempo so hoch, dass es alles auseinander riss und so bildete sich die endgültige Gruppe, wo René und Daniel vertreten waren. Ich kam am Schluss kurz hinter der Verfolgergruppe ins Ziel, da ich für das Finish zu wenig Kraft hatte und rund drei Kilometer vor dem Ziel abreissen lassen musste. Es reichte dann aber trotzdem noch für den 18. Schlussrang mit dem ich recht zufrieden bin. Ich war wie am letzten Wochenende bereit über mich hinaus zu wachsen und alles zu geben.
 

 08.08.2009 GP Oberes Fricktal in Gansingen

Um 14.00 Uhr starteten wir bei strömendem Regen zu dem 96 Km kurzen Rennen. Ich fühlte mich an diesem Tag eher noch etwas müde und hatte auch nicht die frischesten Beine, da ich wie in der Vorwoche nochmals ziemlich viel trainierte und mir nur einen Tag zur Erholung vor dem Rennen gönnte. Es galt im ganzen 12 Runden zu absolvieren. Der Aufstieg gleich nach dem Start wurde immer sehr schnell hochgefahren. So gab es ein richtiggehendes Ausscheidungsfahren. Ich konnte mich immer gerade so über den Berg retten und blieb im immer kleiner werdenden Feld dabei. Ein bisschen kriminell war dann die Abfahrt. Die Strasse wurde eine Woche zuvor noch gesplittet und so war es recht gefährlich. Nach diesem Rennen reichte es mir zum 30. Rang. Danach galt es sich so schnell wie möglich zu erholen, da es einen neuen Modus für das Rennen gab und die ersten 40 Fahrer am Abend noch ein Kriterium fahren durften. Zum Glück hörte es auf zu regnen und die Strassen trockneten etwas ab. Als es dann los ging um die 40 Runden zu absolvieren, musste ich mich vom Anfang bis zum Schluss durchbeissen, da ein sehr hohes Tempo angeschlagen wurde. Nach beenden des Rennens war ich völlig ausgepumpt. Dadurch dass ich aber im Kriterium doch noch den 20. Rang erreichte, konnte ich meinen Gesamtrang noch etwas verbessern und wurde zu guter letzt 24ter.
 

 02.08.2009 Volksbank Radsporttage in Götzis (Österreich)

Das erste mal fuhr ich am Sonntag ein Rennen in Österreich. Dies fand im Rheintal gleich an der Schweizergrenze statt. Nach einer harten Trainingswoche war ich eher etwas müde und war gespannt darauf, wie es mir trotzdem ergehen würde. Am Anfang war das Tempo recht hoch und so kam nie eine entscheidende Gruppe weg. Etwas vor der Hälfte des Rennes, löste sich dann eine grössere Spitzengruppe, die mit fast vier Minuten Vorsprung auf das Feld ins Ziel kam. Leider verpasste ich diese Spitzengruppe und da Marco Lippuner von unserem Team vertreten war, hätte es auch keinen Sinn gemacht, hinterher zu fahren. Er erspurtete sich noch den guten fünften Schlussrang und ich kam dann als 71er mit dem grossen Hauptfeld ins Ziel.
 

 19.07.2009 Schweizermeisterschaft Mannschaftszeitfahren 90 Km

Das Mannschaftszeitfahren fand dieses Jahr nicht mehr in Bätterkinden sondern in Steinmaur statt. Ich startete in der Mannschaft Pfaffnau 3 mixte, wo René Murpf, Florian Stutz ,Fabian Fölmli und ich darin vertreten waren. Es galt eine Distanz von 90 km innerhalb von drei Runden zu fahren. Da ist es wichtig, dass das Team so lange wie möglich zusammen bleibt. Der Start glückte uns recht gut und wir fanden schnell einen guten Rhythmus. Aber schon nach während der ersten Runde in der Abfahrt verloren wir einen Fahrer. So fuhren wir nur noch zu Dritt weiter, was ein grosses Handicap war, da noch ca. 75 Km vor uns lagen. Kurze Zeit später konnte uns der zweite Fahrer auch nur noch mit Mühe und Not folgen. Wichtig war einfach, dass er am Hinterrad blieb, da mindestens drei Fahrer im Ziel sein müssen, das man als Team überhaupt gewertet wird. So machten René Murpf und ich noch zweieinhalb Runden ein Paarzeitfahren und verloren auf die kompletten Teams viel Zeit und fuhren am Schluss auf den 8. Rang von 13 gestarteten Teams. Es war schade, dass es so herausgekommen war. Es wäre sicherlich mehr drin gelegen, wenn alles reibungslos verlaufen wäre. Am Besten ist es, dieses Rennen zu vergessen und sich nun auf das Nächste zu konzentrieren.
 

 04.07.2009 Strassen - Tour du Jura 180 Km

Nach einer harten Trainingswoche startete ich am Samstag zur Tour du Jura. Der Start war in Porrentruy und führte über Umwege nach Delémont. Die 180 Km lange Strecke war sehr coupiert und dabei gab es auch einige längere Anstiege zu bewältigen. Kurz nach dem Start bildete sich eine grössere Spitzengruppe, wo Joel Frey und Florian Stutz von unserem Team vertreten waren. Das Tempo war meist immer recht zügig, vor allem in den Anstiegen und so hatte die Spitzengruppe nie wirklich viel Vorsprung. Bis zu den drei kleinen Zusatzrunden mit einem steilen Anstieg in Delémont kam ich einigermassen im Feld mit und fühlte mich viel besser als am letzten Wochenende in Nyon. Ganz zum Schluss musste ich dann aber doch abreissen lassen, da der Anstieg zu steil für mich war. So fuhr ich als 53er ins Ziel. Ich war mit der Leistung recht zufrieden und sehe nun das es wieder aufwärts geht. Joel Frey holte sich nach einem kämpferischen Tag den verdienten zweiten Rang. Herzliche Gratulation!
 

 29.6.2009 Strassen - Schweizermeisterschaft U23 - 131 km

Nach dem ich am Freitag mein erfolgreiches Resultat der LAP bekommen habe, ging ich topmotiviert an das Rennen vom Samstag. Ich wollte an diesem Tag unbedingt ein gutes Resultat heraus fahren. Ich fühlte mich aber am Start nicht sonderlich fit und hielt etwas zurück. Auf die Topfavoriten wurde ein ziemlich grosses Augenmerk gelegt. Jedes mal wenn einer dieser einen Fluchtversuch unternahm, gingen alle hinterher. So löste sich dann auch etwa in der Hälfte des Rennens eine sechsköpfige Spitzengruppe ohne einer der Favoriten, aber von unserem Team war Till vertreten. Eine Runde später konnte dann Marco Lippuner zu dieser Gruppe mit zwei weiteren Fahrern aufschliessen. Im Feld selber passierte nicht sehr viel und so pendelte sich der Vorsprung bei etwa zwei Minuten ein. Gegen den Schluss wurde es dann nochmals richtig schnell. Ich kam recht gut mit dem Feld mit, aber ich hatte die Kraft nicht mehr eine Attacke zu setzen. Am Schluss musste ich mich mit Rang 26 zufrieden geben.
 

 24.6.2009 Zeitfahren - Schweizermeisterschaft, Nyon - 18.15 km

Für das Zeitfahren vom Mittwoch habe ich mir viel vorgenommen. Ich wollte endlich einmal ein gutes Resultat in dieser Saison erzielen. Die Strecke sollte mir eigentlich gut liegen, da es nicht all zu steile Anstiege drin hatte. Beim Einfahren hatte ich recht gute Beine und war voller Zuversicht. Als es los ging, hatte ich dann auf einmal nicht so viel Druck im Pedal, wobei ich aber einen guten Rhythmus fand. Da aber der Druck fehlte, verlor ich etwas über eineinhalb Minuten auf den Sieger. Mit dem Rennen kann ich sicher nicht zufrieden sein, denn ich weiss, dass ich im Zeitfahren mehr drauf habe.
Das nächste Rennen findet am Samstag auch wieder in Nyon statt, wo der Schweizermeistertitel auf der Strasse vergeben wird.
 

 21.6.2009 GP Luzern, Roggliswil - 144 km

Nach einer dreiwöchigen Rennpause auf Grund der LAP, fuhr ich am Sonntag das Rennen in Roggliswil. Durch die Pause wusste ich aber nicht, wie gut ich in Form sein würde. In den Trainings ging es immer recht gut und so legte ich wieder einmal einen Blitzstart hin. Es bildete sich dann eine sechser Spitzengruppe, wo ich darin vertreten war. Leider war das Wetter nicht wirklich gut, denn gleich nach dem Start fing es an zu Regnen und es wurde recht kühl. Ich fühlte mich aber recht gut und auch der Regen machte mir nichts aus. Bei jeder der neun Zieldurchfahrten, gab es Punkte für ein Sprintklassement die ich mir vier Runden lang sichern konnte. Genau etwa in der Hälfte wurde unsere Gruppe vom Feld eingeholt und es gab laufend weitere Attacken. Eine halbe Runde später fand ich mich schon wieder vorne am Feld. Zu zweit konnten wir schnell einen Vorsprung herausholen. In der sechsten Runde war es dann um mich geschehen. Ich fiel ins Feld zurück und gleich hinten heraus. Meine Beine waren völlig platt. Da ich im Sprintklassement einige Punkte gesammelt habe, entschied ich mich das Rennen fertig zu fahren und wurde am Schluss 39er und in der Sprintwertung Zweiter. Jetzt gilt es, sich so schnell wie möglich zu erholen, um am Mittwoch für das Zeitfahren bereit zu sein das in Nyon statt- findet.
 

 10.05.09 Berner Rundfahrt - 168 km

Am Sonntag fand die Berner Rundfahrt in Lyss statt. Das Wetter war frühlingshaft warm und sonnig. Die Strecke führte über eine ca. 33 Km lange Runde, die es fünfmal zu absolvieren galt. Als wir starteten, entschied ich mich ganz spontan zu einer Attacke, gleich nachdem ich in meine Pedalen eingeklinkt war. Als ich mich umschaute, hatte ich schon eine grosse Lücke zum Feld und ich setze meinen Soloakt fort. Innert kürzester Zeit hatte ich fast zwei Minuten Vorsprung, da im Hauptfeld ziemlich gebummelt wurde. Als es dann den Berg hinauf ging, schmolz mein Rückstand ziemlich stark. Dann später nach der Abfahrt schloss eine grössere Gruppe zu mir auf mit rund 12 Fahrern, wo auch René Murpf und Florian Stutz dabei waren. Unsere Gruppe harmonierte sehr gut und so holten wir zeitweise einen Vorsprung von fast vier Minuten heraus. Aufgrund meines Schnellstarts musste ich dann aber am letzten Bergpreis abreissen lassen, da mich diese Aktion sehr viel Kraft gekostet hatte. Ich fiel dann am Schluss noch bis ins Hauptfeld zurück, da ich völlig erschöpft war. Mit meiner Leistung bin ich gut zufrieden. Ich habe etwas versucht, aber leider reichte es nur für den 39. Rang. Dafür hatte mein Teamkollege René Murpf den zweiten Rang herausgefahren. Bei der Siegerehrung wurde ich aber trotzdem noch aufgerufen und bekam den Animatorpreis des Rennens.
 

 03.05.09 Nationales Radrennen Frauenfeld - 167 km

Seit einem Monat fand wieder einmal ein „normales“ Elite Strassenrennen statt. Das Wetter war im Gegensatz zum Rest der Woche recht schön und auch die Temperaturen waren sehr angenehm. Trotzdem habe ich die ganze Woche recht viel trainiert und war dadurch noch etwas müde. Ich beteiligte mich aber von Anfang an recht stark im Rennen. Dieses startete gleich mit einem recht hohen Tempo, da es immer wieder Attacken gab,  die aber erfolglos blieben. So erging es mir bei meinen Attacken. Das Feld lies einfach keine Gruppe ziehen. Als sich dann eine grössere Gruppe absetzte, war keiner von unserem Team dabei. So gab es nur eines, um uns wieder ins Rennen zu bringen und das hiess Nachführarbeit. Kurze Zeit später stellten wir die Spitzengruppe und das Rennen blieb weiter schnell. Ich war schon recht angeschlagen, aber ich versuchte trotzdem bei den Attacken mitzugehen, so dass jemand vom Team vertreten ist. Es löste sich dann wieder eine Gruppe, die aber zum Glück kleiner war, denn es war wieder niemand von unserem Team dabei. Die Gruppe konnte sich aber nicht wirklich absetzen und so wurde diese beim Anstieg wieder gestellt. Ich war nach 120 Km völlig platt gefahren und musste abreissen lassen. Mit meinem Teamkollege René fuhr ich das Rennen noch fertig und wurde noch 51ter. Joel konnte sich am Schluss noch den achten Rang sichern. Mit meiner Leistung kann ich einigermassen zufrieden sein. Der Druck auf den Pedalen ist schon recht gut und ich hoffe, dass ich in den nächsten drei Rennen auch noch ein gutes Resultat herausfahren kann.
 

 26.04.09 GP Raiffeisen - 123 km

Alle zwei Jahre findet das Rennen im Tannzapfenland statt. Der Start befindet sich in Fischingen und führt über eine leicht coupierte Strecke, die rund 10 km lang ist. Wieder einmal war es ein Handicaprennen. Dieses mal galt es die Amateure und die Junioren einzuholen. Nach ca. der Hälfte des Rennens war es um beide Felder geschehen. Zumal im Elitefeld ein recht hohes Tempo angeschlagen wurde. Da das Rennen sehr schnell war,  kam keine Gruppe entscheidend vom Feld weg und so war es immer recht hektisch. Während des Rennens gab es zahlreiche Stürze, wo ich zum Glück nie beteiligt war. Als es aber am Schluss um die Positionierung ging,  erreichte die Hektik im Feld den Höhepunkt. Zirka 2 Kilometer vor dem Ziel wurde ich dann zwischen zwei Fahrern eingeklemmt und flog in hohem Bogen in einen gepflügten Acker, der zum Glück nicht sehr hart war. Ich stieg dann wieder auf das Rad und fuhr noch gemütlich ins Ziel, da das Feld schon weg war. Als ich dann ins Zielgelände kam, lagen zahlreiche Fahrer am Boden, es gab rund 50 Meter vor dem Ziel einen Massensturz. Am Schluss fuhr ich auf Rang 116 ins Ziel ein. Man muss froh sein, wenn man das Rennen heil überstanden hat, denn es war ein regelrechtes Sturzfestival.
 

 19.4.09 GP Lancy - 141 km

Am Sonntag fand das Handicaprennen in Lancy statt. Ich hatte die ganze Woche nicht viel trainiert, um meinem Körper etwas Ruhe zu gönnen und war nun gespannt, wie sich das auf meine Form auswirkte. In der ersten Rennstunde ging es noch nicht sonderlich gut. Je länger das Rennen aber dauerte, um so besser ging es mir. Das Handicap von 12 Minuten hatten wir in der dritten von vier Runden zugefahren. Ganz vorne gab es noch eine Amateurspitzengruppe, die wir noch nicht eingeholt hatten. Nach einigen Attacken, die aus dem Feld kamen, löste sich eine Verfolgergruppe, wo Joel und ich von unserem Team vertreten waren. Wir wurden jedoch nach ein paar Kilometer wieder gestellt. Ich versuchte weiterhin aktiv zu fahren und hielt mich meistens zuvorderst auf, um bei Attacken mitzugehen. Ich verpasste jedoch die entscheidende Gruppe, die zu den Amateuren aufschliessen konnte und so fuhr ich mitten im Feld als 41.er ins Ziel. Nun gilt es weiter an meiner Form zu feilen, um noch besser in Fahrt zu kommen. Mit dem Rennen bin ich einigermassen zufrieden. Ich hoffe nun das bei den nächsten Rennen auch bessere Resultate herausschauen.
 

 Lehrabschlussprüfung bestimmt für einmal die Saisonplanung

Die ersten vier Saisonrennen sind absolviert. Doch die Saisonziele für die zweite Saison als U23-Elitefahrer können nicht allzu hoch gesteckt werden. Die Lehrabschlussprüfung im kommenden Sommer hat Vorrang.

Zeitungsausschnitt
 

 13.4.09 Rundstreckenrennen Schwarzhäusern - 100 Km

Am Montag fand das altbekannte Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern statt. Dies war ein Handicap Rennen,  wo die Amateure drei Minuten Vorsprung hatten und dies auf 100 Km. Nach dem Start ging es aktiv los und die drei Minuten Handicap waren sehr schnell aufgeholt. Ich selber fühlte mich an diesem Tag sehr gut und fuhr ein aktives Rennen. Nachdem wir die Amateure einholten, fand ich mich plötzlich in einer Spitzengruppe wieder. Nach ca. drei Runden wurden wir wieder gestellt. Nach und nach bekam ich dann aber immer mehr Mühe, nicht wegen den Beinen, sondern wegen meinem Bauch. Ich bekam immer stärkere Bauchkrämpfe und hatte immer mehr das Gefühl, dringender auf die Toilette gehen zu müssen. Nach der Hälfte des Rennens gab des dann kein halten mehr, ich musste dringend eine Toilette aufsuchen und beendete somit das Rennen. Es ist schade, dass mir mein Darm so einen Streich gespielt hat, denn ich hätte wirklich gute Beine gehabt. Wenigstens konnte Joel Frey den ersten Podestplatz für unser Team herausfahren und wurde zweiter. Aber nun gilt es auf die nächsten Rennen zu schauen und dieses Malheur zu vergessen.
 

 11.4.09 GP Valontin in Besancon (F) - 130 km

Am Samstag startete ich wieder einmal in Frankreich. Dieses Rennen fuhren wir mit dem Team das erste mal. Leider wussten wir vor dem Start nicht, wie dies Strecke aussieht, da wir keine Informationen hatten. Wir wussten, dass das Rennen über fünf Runden geht und dies über eine Distanz von rund 130Km. Das Rennen war ein typisches Frankreichrennen. Es wurde pausenlos angegriffen und so gab es auch nie wirklich eine Spitzen-  gruppe, die weit weg kam. Ich versuchte die Mannschaft so gut es ging, zu unterstützten und ging bei den Attacken mit. So war ich dann auch für kurze Zeit in einer kleinen Spitzengruppe mit dabei. Aber durch das ständige Antreten schwanden meine Kräfte ziemlich schnell und so fiel ich in der letzten Runde aus dem Feld und fand mich im Grupetto wieder. Daniel Suter fuhr auf den 11. Rang und René Murpf holte den 14. Rang heraus.
 

 5.4.09 43ème Prix des Vins Henri Valloton

Am Morgen früh um 8.00 Uhr starteten wir zum 174 Km langen Rennen in Fully. Die Temperatur war noch sehr frisch. Dies änderte sich nach der ersten von fünf Runden als die Sonne hinter den Bergen hervor kam. Schon sehr früh im Rennen löste sich eine dreiköpfige Spitzengruppe. Von unserem Team war leider niemand vertreten. Aus dem Feld gab es ständig Attacken, die das Tempo sehr unregelmässig machten. Ich fühlte mich an diesem Tag nicht sonderlich fit, aber ich versuchte trotzdem ein paar mal bei den Attacken mitzugehen oder selbst eine zu wagen. Alle Ausreisversuche blieben ohne Erfolg und so ging es im geschlossenen Feld in den letzten Anstieg. Bei dieser letzten Runde riss es das ganze Feld auseinander und splittete sich in kleinere Gruppen auf. Ich beendete das Rennen auf Rang 56. Ich bin aber mit dieser Leistung nicht ganz zufrieden, denn mit einem taktisch besserem fahren, wäre vermutlich etwas mehr drin gelegen. Nun freue ich mich auf das Osterwochen- ende wo es am Samstag nach Frankreich geht. Am Ostermontag fahre ich dann noch in Schwarzhäusern.
 

 29.03.09 GP de la Courtine

Bei kühlen Verhältnissen um 2°C fand das Rennen in Les Genevez auf ca. 1000 m. ü. M. statt. In den ersten Runden ging nicht sehr viel, da wir Elitefahrer ein Handicap von 11 min auf die Amateure aufholen mussten. Das ganze über eine Distanz von 120 Km, die über 8 Runden verteilt waren. In der ersten Hälfte des Rennens versuchte ich kraftschonend zu fahren, um dann mit den Attacken mitzugehen, wenn die Amateure eingeholt werden. Dies geschah ca. in der Mitte des Rennens und danach wurde es auch sehr nervös im Feld. Ich versuchte das eine oder andere mal in eine Fluchtgruppe zu kommen, aber es blieb lediglich bei einem Versuch. Als sich eine kleinere Gruppe löste, wurde es wieder etwas ruhiger und vorne wurde Tempo gefahren um den Ausreissern keinen all zu grossen Vorsprung zu geben. Beim Zielanstieg als ich Positionen gut machen wollte, drängte mich ein Fahrer auf die Seite ab und ich verlor den ganzen Schwung. Ich fuhr dann die restlichen 1.5Km immer mit etwas Abstand hinter dem Feld her und wurde schlussendlich im Rang 59 klassiert. Nun gilt es nach vorne zu schauen, denn meine Form wird von Rennen zu Rennen immer etwas besser.
 

 21.03.09 GP Carreleurs

Für das dritte Rennen der Saison fuhren wir wieder einmal nach Frankreich in die Nähe von Strassbourg. Das Rennen führte über einen Rundkurs, den es 12-mal zu bewältigen gab. Dies ergab am Schluss eine Gesammt- distanz von ca. 130 Km. Die Strecke selbst hatte zwei kürzere Anstiege, die es ziemlich in sich hatten. Erschwerend kam noch dazu, dass es während des ganzen Rennens ziemlich stark windete. Nach ca. 1/3 des Rennens löste sich dann eine grössere Gruppe, wo René und Joel von uns vertreten waren. Später stiess dann Daniel noch zu dieser Gruppe dazu. Ich fühlte mich während des ganzen Rennens recht gut und ging in vielen Attacken mit und versuchte, hinten keinen raus fahren zu lassen. Drei Runden vor Schluss bekam ich dann ziemlich Mühe und so holte mich der Hammermann bei der steilsten stelle des Rennens ein und es ging gar nichts mehr. Enttäuscht fuhr ich noch Richtung Ziel und gab das Rennen zwei Runden vor Schluss noch auf. Etwas positives kann ich trotzdem von dem Tag mitnehmen. Ich sehe, dass es von Rennen zu Rennen immer besser geht und ich langsam in Form komme.
 

 15.03.09 Giro del Mendrisiotto

Bei schönsten Sonnenschein und angenehmen fast 20°C fand das Eliterennen in Mendrisio statt. Am Start waren wie schon im letzten Jahr hochkarätige Teams. Unter anderem das Profiteam Cervélo. Für mich galt es möglichst viele Rennkilometer in die Beine zu bekommen, um meine Form zu verbessern. Das Rennen war immer recht hektisch und sehr schnell. Am Anfang kam ich recht gut mit bis ca. in der Hälfte des Rennens. Danach musste ich mit schmerzenden Beinen abreissen lassen, da das Tempo stark gesteigert wurde. Danach gab ich das Rennen auf. Der Schritt gegenüber den Profis ist halt doch noch recht gross und so gilt nur eines: trainieren und noch mehr trainieren.
 

 08.03.09 GP du Printemps (France)

Nun ist es wieder so weit, das erste Rennen der Saison fand heute in Frankreich statt. Nach einer langen Vorbereitung war ich nun gespannt darauf, wie gut mein Fitnesszustand sein wird. Denn die Vorbereitung war in diesem Jahr eher etwas schwieriger zu gestalten. Durch den vielen Schnee war viel Alternativprogramm an- gesagt.
Jetzt nun aber zum Rennen. Wie immer für Frankreich-Verhältnisse wurde sehr schnell gestartet und so bildete sich schon in der ersten von 10 Runden eine grosse Spitzengruppe.
Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr Aufmerksam vorne im Feld fuhr, verpasste ich diese Gruppe und blieb im Hauptfeld hinten hängen. Ich war fast ein bisschen enttäuscht, dass sich die Spitzengruppe so früh bildete und so fuhren wir Runde für Runde in einem sehr zügigen Tempo die Strecke ab. In der zweitletzten Runde ging es mir aber von Minute zu Minute schlechter und so musste ich beim letzten Anstieg das Feld ziehen lassen. Ich fuhr dann noch so gut es ging ins Ziel, denn in der letzten Runde hatte ich mit meinem Magen zu kämpfen. Es war richtig toll, wieder ins Renngeschehen einzugreifen und freue mich nun auf die nächsten Rennen, wo es am nächsten Wochenende mit Mendrisio weiter geht.

 Trainingslager in Südfrankreich

Wie im letzten Jahr ging ich mit dem Team eine Woche nach Südfrankreich ins Traininglager. Nach einer sechsstündigen Fahrt am Samstag, den 07.02.09, kamen wir mit vollem Tatendrang in Vagnas an. Stationiert waren wir im Hotel von Hansruedi Büchi (ein ehemaliger Schweizer Querfahrer), das sehr ruhig gelegen ist. Die Temperaturen waren meist immer etwas über 10°C und durch das gute Wetter gab es auch reichlich Kilometer bis Ende Woche. Meistens fuhren wir Richtung Süden, da die Temperatur dort immer etwas höher war. In der Region gibt es viele kleine Dinge zu entdecken und so wurde es einem fast nie langweilig während der Fahrt. Zur Abwechslung gab es da noch die berühmten Ortseingangstafelsprints, die meistens hart umkämpft waren und dem Training noch etwas Würze gaben.

Ich denke, dass mir das Trainingslager sehr viel gebracht hat und ich gut an meiner Ausdauer gearbeitet habe. Ich freue mich nun auf das erste Rennen am 08.03.09, dies findet in Frankreich in der nähe von Belfort statt

 

 Gäu - Rundfahrt, 122 km

Am Samstag fand für mich das letzte Rennen in dieser Saison statt. Es war wieder einmal ein Handicaprennen, wo es galt acht Minuten auf die Junioren und vier Minuten auf die Amateure aufzuholen. Das Rennen führte über sechs flache Runden und einen ca. fünf Kilometer langen Schlussaufstieg. Schon in der ersten Runde gab es eine grosse Gruppe, die aus dem Elitefeld ausriss und sich auf die Verfolgung der Amateure machte. In dieser Gruppe waren Joel, René und ich vom Team vertreten. Am Anfang kamen wir recht schnell näher, aber der Rückstand blieb dann eine Zeit lang bei ca. vier Minuten stehen. Kurz vor dem Aufstieg holten wir dann aber nochmals Zeit auf und so fuhren wir mit 2:20 Minuten in den Berg hinein. Da ich viel Führungsarbeit geleistet habe, um die Gruppe näher zu bringen, musste ich gleich zu Beginn der Steigung, die Gruppe ziehen lassen. Je länger die Steigung dauerte, desto schlechter wurden meine Beine und ich kam gerade noch so ins Ziel. Für mich schaute am Schluss der 44. Rang heraus. René der Teamkollege fuhr auf den elften Rang, mit dem man vom Rennverlauf her gesehen zufrieden sein muss.
Dies war nun mein letztes Rennen in meiner ersten Elitesaison. Von jetzt an fängt auch schon wieder die Vorbereitung für die Saison 2009 an.
 

 ARIF - Mannschaftszeitfahren

Am Morgen früh fuhren wir in den kältesten Ort der Schweiz (La Brévine), denn der Start war bereits um 9.30 Uhr. Die Temperaturen waren noch kälter als am Vortag und es regnete leider immer noch. Es galt sich möglichst gut anzuziehen, um genügend warm zu haben. In den ersten Kilometern waren wir sehr unruhig und so ging ich leider nach ca. 2 Km zu Boden. Ich blieb am Hinterrad meines Teamkollegen hängen und schlitterte auf dem Asphalt einige Meter. Ich stand gleich wieder auf und fuhr der Mannschaft, die auf mich wartete hinterher. Ich fand dann aber nie einen guten Rhythmus und die Folgen des Sturzes hinderten mich leider zusätzlich. Im Verlaufe des Rennens spürte ich meine Beine und Arme immer weniger, was die Sache nicht einfacher machte. Am Schluss reichte es für unser Team noch zum dritten Rang, was ein bisschen schade war, denn der zweite Rang hätte ohne den Sturz sicherlich noch drin gelegen. Ich hoffe, dass meine Schürfwunden und Prellungen gut heilen, damit ich ein gutes letztes Rennen fahren kann.
 

 Brienz-Axalp - 10 km (900 Höhenmeter)

Am Samstag war das Rennen von Brienz hinauf zur Axalp. Das Wetter war recht unangenehm, denn es war sehr kühl und es regnete recht stark. Die Amateure hatten einen Vorsprung von 30 Sekunden, die wir ziemlich schnell wettmachten. Ich versuchte von Anfang an meinen Rhythmus zu fahren, den ich aber ein bisschen zu hoch angeschlagen hatte. Gegen Schluss wurden meine Beine wieder besser und ich machte noch einige Positionen gut. Mit dem 12. Rang den ich am Schluss herausfuhr bin ich recht zufrieden.
 
 Züri-Metzgete - 156 km

Wir starteten bei strömendem Regen zum Handicaprennen. Die Amateure hatten fünf Minuten Vorsprung. Ich fühlte mich am Start nicht schlecht und versuchte so wenig wie möglich Kraft zu verschwenden. Nach zwei von drei Runden hatten wir die Amateure eingeholt und dies war auch gleich das einläuten für die Attacken. Ich hielt mich so gut es ging aus diesen raus, denn es kamen noch zwei harte Anstiege. Beim letzten Anstieg splitterte sich das ganze Feld auf und ich war danach in der zweiten grösseren Gruppe. Wir versuchten noch zur vorderen Gruppe aufzuschiessen, was aber nicht gelang. Am Schluss schaute für mich der 20 Rang heraus. Bei einem besseren Sprint von mir, hätte sogar noch eine bessere Rangierung drin gelegen. Mit dem Rennen kann ich zufrieden sein, ausser auf den letzten Kilometer, aber nach dem Rennen von letzter Woche ist es eine deutliche Steigerung.
 

 GP Kyburg (Effretikon) - 147 km

Heute vor dem Start fühlte ich mich recht gut, aber als es dann richtig los ging, kam ich überhaupt nicht auf Touren. Ich versuchte aber trotzdem in eine Spitzengruppe zu kommen, was aber nicht klappte. Bis 40 Km vor dem Ziel blieb ich im Feld, danach kam bei mir der Hammermann und ich gab das Rennen auf. Ich hoffe nun, dass ich nächstes Wochenende wieder etwas besser beisammen bin und zumindest das Rennen fertig fahren kann.
 

 GP Tell vom 20.4. -24.8.2008

Letzte Woche fuhr ich an der U23-Rundfahrt durch die Zentralschweiz mit internationaler Besetzung. Der Prolog führte mitten durch die Altstadt in Luzern. Das war ein riesiges Highlight. Als es endlich losging, kam ich nie richtig auf Touren und landete schlussendlich im Mittelfeld. In der ersten Etappe lief es mir sehr gut. Ich versuchte so gut wie möglich Kräfte zu sparen. Beim letzten Bergpreis bekam ich dann aber einen Hinterraddefekt und kam nur mit einem grossen Kraftaufwand wieder ins Feld zurück. Kur vor dem Ziel musste ich aber bei einem kleinen Anstieg abreissen lassen und kam mit einer Minute Verspätung ins Ziel.
Am nächsten Tag versuchte ich in eine Fluchtgruppe zu kommen und fuhr immer sehr aktiv. Mitten im Rennen gab es plötzlich zwei grosse Felder, wo ich glücklicherweise im vorderen Teil war. Am Schluss war das Tempo aber so hoch, dass ich abreissen lassen musste und auch wieder mit wenig Verspätung auf den Sieger ins Ziel kam. In der dritten Etappe gelang es mir dann in die Spitzengruppe zu kommen, die harmonierte überhaupt nicht und so wurden wir vom Feld wieder gestellt. Wie die beiden Tage zu vor, musste ich kurz vor Schluss das Feld ziehen lassen, den die aktive Fahrweise hat viel Kraft gekostet. Am letzten Tag waren meine Batterien leer und ich kam immer nur mit Mühe über die Anstiege und so flog ich schon ca. 60 Km vor dem Ziel ab. Ich fuhr dann die Rundfahrt wie in einem Einzelzeitfahren fertig und klassierte mich zu guter letzt auf dem 60. Rang.

Mit meiner Leistung bin ich an der dieser Rundfahrt nicht ganz zufrieden, denn ich hatte mir etwas mehr erhofft. Schlussendlich war ich froh, dass ich überhaupt noch fertig fahren konnte. Ich habe wieder viel gelernt und bedanke mich ganz herzlich bei allen Betreuern für die super Betreuung.
 

 Tour d'Alsace - 5.Etappe: Ribeauvillé - Ballon d'Alsace - 161.5 km

Heute stand die letzte und härteste Etappe auf dem Programm. Beim Einfahren hatte ich schon extrem schwere Beine, die während dem Rennen nicht wirklich besser wurden und so musste ich beim Aufstieg zum Grand Ballon auf 1330m das Feld ziehen lassen. Schlussendlich landete ich wie am Vortag im Gruppeto. Beim Schlussanstieg auf den Ballon d`Alsace packte ich noch einmal meine letzten Kraftreserven aus und fuhr in einem recht hohen Rhythmus hinauf. Am Ende des Tages überwanden wir 3300 Höhenmeter und hatten über 30 Minuten Rückstand auf den Sieger. Ich war froh dass ich im Ziel angekommen war und die Rundfahrt beenden konnte. Im Gesamtklassement fuhr ich auf den 80. Schlussrang von 168 Fahrern, da viele am letzten Tag noch aufgegeben hatten. Mit der Rundfahrt bin ich im Grossen und Ganzen ziemlich zufrieden und bin wieder um viele Erfahrungen reicher geworden.

Ich möchte mich noch recht herzlich bei unseren Betreuern für die super Betreuung bedanken.

Bilder von der Tour d'Alsace findest Du unter Impressionen
 

 Tour d'Alsace - 4.Etappe: Le Bioscope - Rixheim - 151.4 km

Heute war eine sehr harte Etappe, es galt gleich zu Beginn zwei Bergpreise zu überwinden, einmal zweite Kategorie und einmal erste Kategorie. Das Ziel war mit einer möglichst grossen Gruppe über die Bergpreise zu kommen, um das Zeitlimit nicht zu überschreiten. Gleich zu Beginn war ich in einer Fluchtgruppe vertreten und konnte mit etwas Vorsprung den ersten Bergpreis hinauffahren. Ich konnte das Tempo der Spitzengruppe nicht mehr mitgehen und so wurde ich kurz bevor es in die Abfahrt ging vom Feld eingeholt. Beim zweiten Berg wurde es dann so richtig Steil und ich landete schlussendlich im Gruppeto, wo über 30 Fahrer drin wahren. Das Tempo wurde aber immer recht hoch gehalten und wir hatten zum Schluss einen Rückstand von über 17 Minuten auf die Siegerzeit. Ich war froh als ich im Ziel war und noch im Zeitlimit. Morgen steht noch die Königsetappe auf dem Programm die extrem hart werden wird, mit fünf Bergpreisen und zwei davon sind erste Kategorie.
 

 Tour d'Alsace - 3.Etappe: Mulhouse - Huningue - 156.3 km

Das Rennen fing ziemlich chaotisch an. Während der Neutralisation ging das halbe Feld zu Boden, wo ich zum Glück nicht dabei war. Wir, die restlichen Fahrer, wurden angehalten und standen fast 10 Minuten bis die gestürzten ihr Material wieder beieinander hatten. Als es wieder los ging, kam es gleich zum nächsten Massensturz, der auch wieder hinter mir passierte. Diesmal fuhren wir im Feld einfach etwas langsamer, damit die gestürzten wieder aufschliessen konnten. Endlich ging es dann wieder um das Fahren. Da lief heute wirklich nichts normal. Es wurde einfach mal zwei Stunden lang immer attackiert, bis sich endlich eine Gruppe löste. Die hatte aber auch nie wirklich viel Vorsprung und so gab es immer wieder kleinere Angriffe und es wurde ziemlich unübersichtlich. Als wir auf eine kleine Zusatzrunde gingen, gab es dann definitiv eine Gruppe mit elf Mann die etwa eine Minute Vorsprung hatte. Als wäre es noch nicht schon genug gewesen, gab es etwa sieben Kilometer vor dem Ziel wieder einen Massensturz. Heute hatte ich wirklich einen guten Schutzengel, denn ein Fahrer hinter mir fuhr mir in mein Hinterrad, aber zum Glück blieb ich auf dem Rad. Ich merkte dann aber, dass mir Speichen im Hinterrad fehlten und so musste ich auf ein neues Hinterrad warten. Am Schluss fuhr ich noch alleine ins Ziel und verlor auf das Feld 5 Min. 38 Sek. Den Teamkollegen ging es nicht wirklich besser, sondern eher noch schlechter. Kilian Moser schaffte es nach dem zweiten Sturz nicht mehr ins Feld. Mit einer kleinen Gruppe verlor er zu viel Zeit und wird morgen nicht mehr starten dürfen. Wir brauchten heute vier Hinterräder und ein komplettes Velo. Diese Etappe war alles andere als normal und ich hoffe schwer, dass es Morgen etwas besser wird, denn das halbe Feld wird einbandagiert sein von den vielen Stürzen.
 

 Tour d'Alsace - 2.Etappe: Guebwiller-Gernay - 141.7 km

Vom Start weg wurde ca. eine Stunde lang immer attackiert. Zwischendurch versuchte ich auch mein Glück, aber kam nicht weg. Das Tempo war immer sehr hoch, bis sich eine zwölfer Spitzengruppe absetzte, wo René vertreten war. Von diesem Zeitpunkt an wurde es ziemlich ruhig und wir konnten uns von den Autos gut verpflegen lassen. Die Gruppe hatte zeitweise einen Vorsprung von fast neun Minuten bis das Tempo im Feld wieder erhöht wurde. In der zweiten Rennhälfte gab es drei happige Anstiege zu überwinden, die immer voll am Limit gefahren wurden. Im letzten Anstieg etwa 10 km vor dem Ziel musste ich das immer kleiner werdende Feld ziehen lassen und kam mit einer Gruppe ins Ziel mit etwas über sechs Minuten Rückstand auf den Sieger. Es war schade, dass ich am Schluss nicht mehr mit den Besten mithalten konnte. Ich hoffe, dass die Beine morgen wieder etwas besser drehen.
 

 Tour d'Alsace - 1.Etappe: Strassbourg-Bischoffsheim - 152.6 km

Das Rennen fing recht hektisch an und so löste sich kurz nach dem Start eine ca. 15 Mann grosse Spitzen-gruppe, wo auch Joel mit dabei war. Plötzlich ging vor dem Feld eine Eisenbahnbarriere zu, wir warteten ca. zwei Minuten und so hatte die Spitzengruppe einen Vorsprung von fast vier Minuten. Im Feld wurde aber Tempo gemacht und die Ausreisser wurden ca. 40 Km vor Schluss wieder gestellt. In diesem Augenblick kam im Feld eine grosse Hektik auf und es bildete sich eine über 30 Mann starke Spitzengruppe, die schlussendlich mit einem Vorsprung von einer Minute ins Ziel kamen. Ich kam ebenfalls mit dem Feld ins Ziel und war zufrieden mit meiner Leistung, denn die kurzen Anstiege hatten es in sich. Ich fühlte mich recht gut und bin zuversichtlich für die nächsten Etappen.
 

 Tour d'Alsace - Prolog - 4.2 km

Gestern Abend Startete die Rundfahrt mit einem Prolog, wo es ein Mannschaftsfahren von 4.2Km gab. Dieser Prolog diente dazu die div. Trikots zu verteilen. Mit einer guten Leistung kamen wir auf den vierten Rang und holten das Trikot des besten Jungen, dass sich Marco Lippuner überstreifen konnte, da er als erster über die Ziellinie fuhr. Wir waren sehr zufrieden, dass wir das Trikot holten, aber wir werden dies kaum bis am Sonntag behalten können.
 

 Mannschaftszeitfahren - SM 100 km

Im Mannschaftszeitfahren startete ich mit René Murpf, Marco Lippuner und Till Dreier. Nach dem Rennen vom Vortag hatte ich am Anfang recht Mühe, meinen Tritt zu finden, aber der Vierer harmonierte sehr gut. Nach etwa einer Runde bekundete Till recht Mühe und konnte nicht mehr richtig mitführen und verlor Anfangs dritter Runde auch den Anschluss. Zu Dritt harmonierten wir noch recht gut, doch in der letzten Runde wurde es richtig hart. Marco und ich hatten am Schluss recht Mühe, René überhaupt noch am Hinterrad zu bleiben. Auf den letzten Kilometern sah ich nur noch Sterne und war froh als wir im Ziel waren. Es reichte schliesslich für den vierten Schlussrang, mit welchem ich sehr zufrieden bin. Ich bedanke mich noch bei den Teamgefährten, es hat richtig Spass gemacht.

Schweizermeisterschafts-Woche

Zeitfahren:

Am Mittwoch 25.06.2008 fand das 22.7 Km lange Zeitfahren statt. Vor dem Start fühlte ich mich sehr gut. Als ich los fuhr, fand ich schnell meinen Rhythmus. Je länger das Zeitfahren ging, desto weniger Druck hatte ich auf den Pedalen. Ich ging unter der drückenden Hitze richtig gehend ein. Schlussendlich reichte es noch für den achten Rang, von dem ich ein bisschen enttäuscht bin, denn ich hatte mir etwas mehr ausgerechnet.

Strassenrennen:

Am Samstag 28.06.2008 13.15 Uhr war der Startschuss für das 139.5 Km lange Rennen. Es galt einen Rundkurs neun Mal zu fahren, der gleich nach dem Start einen ziemlichen Anstieg aufwies. Ich fühlte mich von Anfang recht gut und als sich in der zweiten Runde eine Spitzengruppe bildete, fand ich mich in dieser wieder. Ein wenig später schlossen noch weitere Fahrer zu uns auf und es bildete sich eine grosse Gruppe an der Spitze, die sich dann aber schnell teilte. Ich war dann in der ersten Verfolgergruppe, die vier Mann stark war. Bis ca. zwei Kilometer vor dem Ziel harmonierten wir gut zusammen und holten noch abgehängte Fahrer von der Spitzengruppe ein. Michael Bär, der auch in dieser Gruppe war, setzte nun zum Angriff an. Ich konnte ihm nicht mehr folgen, aber konnte auch aus dieser Gruppe herausfahren. Am Schluss reichte es für mich zum siebten Schlussrang. Mit diesem Rang bin ich sehr zufrieden und hoffe, dass ich die gute Form noch etwas halten kann.
 




   
 Strassenrennen Wileroltigen - 20 Runden, 106 km

Wie schon fast üblich für diese Saison, war es wieder ein Regenrennen. Das Elitefeld hatte einen Rückstand von fünf Minuten auf die Amateure. Das Tempo war immer recht zügig und von Runde zu Runde wurde der Rückstand gleichmässig kleiner. An den giftigen kleinen Anstiegen, ging es mir sehr gut. Drei Runden vor Schluss holten wir alle Amateure ein. Das Tempo wurde stark erhöht und es gab auch immer wieder Angriffe. Das Feld blieb aber immer zusammen und so kam es zu einem Massensprint mit ca. 60 Fahrern. Ich hatte nach dem letzten Anstieg eine gute Position. Als der Sprint richtig lanciert wurde, hatten ich zu wenig Stehvermögen und ich fiel auf den 27. Rang zurück. Ich bin ein wenig enttäuscht über meinen Schlussrang, denn es wäre sicher einen Platz unter den Top zwanzig möglich gewesen.

 GP Gippingen - 13 Runden / 122.2 km

Am Morgen um 08.30 Uhr bei Regen war der Start für das Handicaprennen mit den Junioren, Amateuren und der Elite. Vor dem Rennen fühlte ich mich recht gut, ausser dass ich an einer leichten Erkältung litt. Von Start an war das Tempo recht zügig, um die neun Minuten auf die Junioren schnell wett zu machen. Ich kam recht gut mit dem Feld mit,  merkte aber dass ich nicht die volle Kraft in den Beinen hatte und so machte ich nicht allzu viel. Bis auf fünf Fahrer wurden alle eingeholt und so kam es für Platz sechs zu einen Massensprint. Nach der kurzen Abfahrt war ich recht weit hinten, ich versuchte mich noch nach vorne zu kämpfen, aber es gelang mir nicht wirklich und ich fuhr auf Platz 35.

 Tour de Franch-Comté

1.Etappe (151 Km)
Die Etappe war eher eine Flachetappe, gespickt mit kleinen bis mittellangen Rampen. Ich fühlte mich schon vor dem Start nicht zu 100% fit, aber ich war top motiviert für diese Rundfahrt und freute mich sehr darauf. Das Rennen war sehr schnell. Es gab eine Attacke nach dem andern, bei denen ich ab und zu mitging. Am zweiten Bergpreis holte ich dann noch einen Punkt für die Bergpreiswertung. Am Ende kam ich im zweiten Feld im Ziel an und kassierte ca. fünf Minuten.

Etappenrang 87

2.Etappe (146 Km)
Vor dem Start fühlte ich mich recht gut, sicherlich besser als am Vortag. Das Rennen startete recht hektisch. Es gab einen Angriff nach dem andern. Schlussendlich kam eine 7er-Spitzengruppe weg, in der auch René Murpf von unserem Team war. Als der Vorsprung auf über zwei Minuten anwuchs, reihte der Gesamterste seine gesamte Mannschaft vors Feld und kontrolliere den Abstand. Hinten im Feld war es sehr ruhig und es wurde ein gleichmässiges aber sehr hohes Tempo gefahren. Als es in den Schlussanstieg ging, wurde es extrem schnell und das Feld fiel in einzelne Fahrer auf. Als es wieder flach wurde, entstanden einzelne Felder und ich kam wieder mit dem zweiten Feld ins Ziel.

Etappenrang 39

3.Etappe (17 Km)
Vor dem Zeitfahren rechnete ich mir ein gutes Resultat aus, aber es kam alles anders. Gleich nach dem ich von der Rampe fuhr, viel mir die Kette vom Kettenblatt. Ich trat ins Leere und fiel zu Boden. So verlor ich sehr viel Zeit und fand auch nie wirklich meinen Rhythmus und verlor so fast drei Minuten auf den Sieger.

Etappenrang 67

4.Etappe (101 Km)
Vom morgendlichen Schock habe ich mich wieder erholt und auch die Motivation war wieder vorhanden. Vom Start weg wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Es galt sehr happige Anstiege zu bewältigen bei denen ich nur mit letzter Kraft noch am Feld dranbleiben konnte. Als es dann flacher wurde und immer noch keine Gruppe voraus fuhr, wurde weiter attackiert. Kurz vor einen Bonifikationssprint löste sich eine Gruppe mit acht Fahrern, in der ich auch vertreten war. Den Bonifikationssprint konnte ich dann für mich entscheiden, was mir aber im Zielsprint nicht mehr gelang. Wir kamen mit einem knappen Vorsprung durch. Leider waren meine Kraftreserven völlig am Ende als wir auf den letzten Kilometer fuhren und ich wurde im Sprint schlussendlich noch siebter.

Etappenrang 7

5. Etappe (143 Km)
Vor der Etappe hatten wir den ganzen Morgen Regen. Rechtzeitig zum Start hörte es dann auf und die Sonne zeigte sich sogar noch etwas. Mitten in der Etappe bremste ich einen Kurve zu stark an, dadurch fiel ich auf der nassen Fahrbahn zu Boden und holte mir starke Schürfungen. Ich konnte die Fahrt fortsetzen und blieb im Feld. Als es in die Schlusssteigung auf den Ballon d'Alsace ging, zerriss es das ganze Feld bis das Ziel der Bergankunft erreicht war. Joël Frey holte sich nach der Etappe das Kombinationstrikot, das es dann am nächsten Tag zu verteidigen galt.

Etappenrang 57

6.Etappe (147 Km)
In der Nacht hatte ich sehr schlecht geschlafen und hatte am Anfang extrem Mühe meinen Rhythmus zu finden. Ziemlich früh löste sich dann aber eine Gruppe und das Tempo wurde etwas gleichmässiger. Etwa in der Mitte der Etappe hatte ich leider noch einen Platten und musste mich wieder ins Feld zurück kämpfen. Im Finale musste ich ca. 15 Km vor Schluss das Feld ziehen lassen, denn ich war mit meinen Kräften völlig am Ende und war froh als ich im Ziel war. Denn das waren meine härtesten Schlusskilometer, die ich je gefahren bin.

Etappenrang 71

Gesamtklassement 64 Gestartet 106

Mit der Rundfahrt bin ich recht zufrieden, denn es war erst meine zweite Rundfahrt, die ich gefahren bin. Trotz den Strapazen der Rundfahrt machte es sehr viel Spass und ich konnte sehr viel lernen und Erfahrungen sammeln.
Ich möchte mich noch recht herzlich bei den Betreuern und Teamkollegen für die tolle Unterstützung bedanken.
 
 
 GP Cham

Das Rennen wurde sehr schnell gestartet. Ich ging gleich in der ersten Runde in einer Attacke mit, aber die Beine fühlten sich noch recht schwer an. Von Runde zu Runde wurde es besser und ich fuhr ein sehr aktives Rennen. Es ergab sich, dass ich plötzlich in einer Dreier-Spitzengruppe war. Wir konnten uns leider nur eine Runde lang vorne halten. Drei Runden vor Schluss als das Tempo am Berg mit Attacken wieder erhöht wurde, musste ich meinen Fluchtversuchen Tribut zollen und abreissen lassen. Schlussendlich fuhr ich das Rennen einsam noch fertig und kam als 48er ins Ziel. Herzliche Gratulation an René Murpf, der das Rennen aus einer Dreier-Spitzengruppe heraus gewann.
 
 
 Pfingstrennen in Ehrendingen

Vor dem Rennen fühlte ich mich trotz den Strapazen von Frankreich recht gut. Wir starteten mit einem Rückstand von 4 min. auf die Amateure. Am Anfang war das Rennen noch recht ruhig und es führten alle etwas mit. Dann aber fing es an hektisch zu werden und es gab eine Attacke nach dem Anderen. Das hinterher Steigen war sehr kräfteraubend, aber die Beine machten diesmal gut mit. Drei Runden vor Schluss stieg ich aus dem Rennen aus, da sich in meiner linken Wade Krämpfe bildeten und ich kein Druck mehr auf die Pedale brachte.
Die Amateure wurden vom Elitefeld nicht mehr eingeholt, da die gezielte Nachführarbeit zu spät begann. Nach diesen drei anstrengenden Tagen, gilt es sich nun so gut wie möglich zu erholen, um am Sonntag wieder fit zu sein.
 
 
 Tour du Chablais

1. Etappe Thonon-Thonon - 10.05.08

Um 13.00 Uhr war der Start von der ersten Etappe, die 132 km lang war und mit drei Bergpreisen gespickt war. Das Rennen wurde, wie es sich für französische Verhältnisse gehört, sehr schnell gestartet. Beim ersten Anstieg musste ich vom Feld abreissen lassen und rettete mich in der Wagenkolonne bis zum nächsten Anstieg. Bei diesem Anstieg war denn endgültig Schluss. Ich fuhr lange Zeit alleine, bis mich eine grössere Gruppe mit ebenfalls abgehängten Fahrern einholte. Am Schluss der Etappe hatten wir im Gruppetto einen Rückstand von 21 min. auf den Sieger und ich fuhr auf den 71. Rang.

2. Etappe Evian-Evian - 11.05.08

An diesem Tag stand eine Etappe von 115 km und drei langen Anstiegen auf dem Programm.
Ich fühlte mich noch etwas müde vom Vortag und hatte Mühe meinen Rhythmus zu finden. Da war ich froh, dass das Rennen nicht so schnell los ging wie am Vortag. Am Schluss des ersten Anstiegs wurde ich in die Wagenkolonne zurückgeworfen, aber ich kämpfte mich in der Abfahrt wieder ins Feld zurück. Zum Schluss des zweiten Anstiegs lies ich dann etwas früher abreissen und konnte nicht mehr ins Feld zurückkehren. Ich fuhr das Rennen noch einsam fertig und kassierte am Schluss ca. 20min. Diese Zwei-Tagesrundfahrt war lehrreich für mich und ich war froh, dass ich trotz des grossen Rückstands fertig fahren konnte.
 
 
 Frauenfeld          9 Runden à 18,6 km = 167.4 km

Am Sonntag konnte ich endlich ausschlafen und nicht wie bei den anderen Rennen schon so früh aufstehen. Das war sehr gut, denn so konnte ich mich gut für das Rennen vorbereiten. Um 13 Uhr war der Start und gleichzeitig war auch das Rennen in Bern. So mussten sich die Teams entscheiden, wo sie fahren, ob Bern oder Frauenfeld. Wir Rennfahrer  fanden es schade, dass beide Rennen am gleichen Tag statt gefunden haben, denn beide wären super gewesen.
Aber nun zum Renngeschehen. Gleich nach dem Start ging die Post so richtig ab, und es wurde ein hohen Tempo angeschlagen. Mir ging es nicht einmal so schlecht. Wir vom Team Hörmann waren immer an vorderster Front dabei. In der 3 Runde löste sich dann eine 11er-Gruppe in der wir 2 Fahrer hatten. So bestand nun unsere Aufgabe, dass wir die anderen Fahrer in Schach halten konnten, so das niemand mehr nach vorne fahren konnte. Das hiess für uns Tempo wegnehmen und Störarbeit verrichten. Das gelang uns sehr gut. Mir ging es während dem Rennen nicht schlecht. In den 8 von 9 Runden wurde das Tempo nicht mehr so gross gefahren wie am Anfang, denn wir wussten, das unsere 2 Fahrer immer noch in der Spitzengruppe vertreten sind. René Murpf wurde Dritter. Dies ist für unser Team sehr gut, denn wir haben so schon wieder einen Podest-Platz eingefahren. Joel Frey fuhr auf den 13 Platz. Unsere Teamleistung war wieder einmal sehr gut. Ich wurde 31er. Mit diesem Rang bin ich zufrieden, aber ich habe gemerkt, dass ich immer besser in Form komme und so bin ich auf die nächsten Rennen gespannt und auch sehr zuversichtlich.
 
 
Bergrennen Silenen-Amsteg-Bristen

Nach zwei Wochenenden Rennpause war ich ganz gespannt, wie es mir gehen würde und ob ich mich gut erholt habe. Nach dem Start ging es gleich richtig los, denn das Rennen war nur 6.6 Km. Es galt zuerst drei Kilometer flach zu fahren, bevor es in die Steigung ging.
Unser Team reihte sich nach dem Start gleich vorne ein und bestimmte das Tempo, um zuerst am Beginn der Steigung zu sein. Als wir in die Steigung fuhren, war ich aber schon weit über dem roten Bereich. Ich verlor sehr schnell viele Plätze, konnte mich dann aber wieder gut fangen und rollte das Feld dann von hinten auf. Dies reichte schlussendlich noch für den 33 Schlussrang. Joël Frey konnte die Tempoarbeit des Teams im Flachstück gut ausnützen und fuhr auf den guten vierten Rang.

   
 GP de Lancy (Handycap)

Am Sonntagmorgen war das Rennen wieder sehr früh, schon um 8.30 Uhr. Wir konnten bei sonnigem Wetter starten. Mit 10 min Rückstand auf das Amateurfeld konnten wir die 177 km in Angriff nehmen. Ich fühlte mich recht gut und fuhr von Anfang an sehr aufmerksam. So kam ich in der ersten von insgesamt fünf Runden in eine Spitzengruppe, doch leider waren zu starke Leute dabei und das Feld kam schnell wieder näher. Die Amateure hatten wir vor der Hälfte des Rennen schon eingeholt. Etwa in der Hälfte der dritten Runde gab es einen Sturz im Feld. Bei meinem Ausweichmanöver sprang mir die Kette von den Kettenblättern und ich musste absteigen, um sie wieder hochzuheben. Ich verlor dadurch sehr viel Zeit, versuchte aber trotzdem noch mit aller Kraft den Anschluss ans Feld zu finden. Das Feld habe ich aber nie wieder gesehen, so fand ich mich in einer recht grossen Gruppe wieder, denen ähnliches passiert war. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich wieder nicht fertig fahren konnte, vor allem weil ich mich wirklich nicht schlecht gefühlt habe.
 
 
 42ème Prix de Vins Henri Valotton, Fully

Um 7.30 Uhr war der Start für das 174 Km lange Rennen, bei dem es wie schon fast üblich, nass und kalt war. Es ging recht zügig los und auf den ersten 60 km gab es ständig Attacken, in denen ich auch ab und zu mein Glück versuchte. Es gab dann eine sehr grosse Gruppe mit ca.25 Fahrer die entscheidend wegkam. Danach hielt ich mich ziemlich zurück und versuchte möglichst viel Kraft zu sparen für den happigen Anstieg den es insgesamt 5-mal zu überwinden gab. Beim vierten Mal überqueren musste ich leider abreissen lassen. Zu zweit versuchten wir dann bei extremen Gegenwind wieder an das Feld heran zu fahren. Leider gelang dies nicht mehr, denn der Wind war einfach zu stark und ich gab nach ca. 145 km das Rennen auf. Nach dem Rennen war ich ziemlich enttäuscht, dass ich nicht fertig fahren konnte. Mein Teamkollege Joël Frey fuhr auf den großartigen zweiten Rang.
 
 
 GP de la Courtine

Das Rennen wurde bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im jurassischen Les Genevez gestartet. Wir vom Elitefeld mussten einen Rückstand von 8 Minuten auf die Amateure aufholen. Schon nach 5 von 8 Runden folgte der Zusammenschluss. In den ersten drei Runden war ich meistens vorne am Feld um Führungsarbeit zu verrichten, danach musste ich mich etwas zurücknehmen, damit ich mich nicht zu fest verausgabte. Ich litt immer noch an einer leichten Erkältung, die mich noch ein wenig schwächte. Am Schluss reichte es noch für den 69. Schlussrang. Joël Frey mein Teamkollege erspurtete sich im Schlussspurt noch den ausgezeichneten dritten Rang. So hat sich die ganze Arbeit, die unser Team an diesem Rennen geleistet hat doch noch ausbezahlt.
 
 
 Kalt, kälter - Schwarzhäusern

Als wir am Ostermontag nach dem Mittag in Schwarzhäusern ankamen, fing es langsam an zu schneien. Als der Startschuss um 14:30 Uhr fiel, schneite es immer stärker und es war eisig kalt. Wir starteten mit drei Minuten Rückstand auf das Amateurfeld, dem wir von Runde zu Runde immer etwas näher kamen. Ich fühlte mich trotz Erkältung recht gut, aber nach jeder Runde hatte ich immer kälter. Nach nicht ganz einer Stunde musste ich auf Grund der Kälte das Rennens aufgeben. Ich bekam immer mehr Mühe mit der Atmung wegen der Kälte. Sogar die Finger spürte ich dann überhaupt nicht mehr, das Schalten und Bremsen war so fast unmöglich. Da habe ich beschlossen, dass ich das Rennen besser beende, bevor noch etwas passiert. Trotz kaltem Wasser in der Dusche kam es einem noch warm vor. Von 129 gestarteten kamen nur 43 Fahrer ins Ziel.
 
 
 Giro del Mendrisiotto

Bei noch nassen Strassen Verhältnissen die sich aber während dem Rennen abzutrocknen begangen, gingen wir um10:40 Uhr an den Start für das 151.2 Km lange Rennen.
Da dass Wetter immer besser wurde und zum Schluss sogar die Sonne sich zeigte waren die Strassenverhältnis-se für alle sehr gut.
Die Strecke wurde auf 12 Runden aufgeteilt und es hatte darin einen recht happigen Anstieg. Das Feld bestand aus 200 Fahrern worunter es auch noch einige Profis hatte. Anfang des Rennens ging es einigermassen gut ob-wohl der Rhythmus gleich sehr hoch war. Etwa in der fünften Runde als es schneller wurde konnte ich mich gleich noch über den Anstieg retten. Leider musste ich dann eine Runde später das Feld ziehen lassen weil die Kraft in den Beinen nicht mehr ausreichte. Ich war etwas enttäuscht dass ich nicht fertig fahren konnte aber das Rennen war für mich für den weiteren Formaufbau sehr aufschlussreich. Ich bin zuversichtlich für den weiteren Verlauf der Saison und freue mich auf die nächsten Rennen.
 
 
 Erste Saison als Elitefahrer 

Der Buttwiler Michael Hofstetter steht vor seiner ersten Saison als Elitefahrer

Zeitungsartikel
 
 Mein erstes Eliterennen GP du Printemps in Brognard (FR) 

Nun endlich war es so weit und ich konnte mein erstes Elite-rennen in Brognard ( FR) den GP du Printemps bestreiten. Ich war sehr gespannt, wie es mir ergehen wird, denn ich musste mich jetzt an einen anderen Rennrhythmus gewöhnen. Es war für mich schon was Spezielles von einem Team betreut zu werden, aber es war super. Nach dem Start ging die Post gleich ab und ich musste alles geben, denn Sie fuhren einen Angriff nach dem anderen. In der achten von elf Runden gaben sie alles, so dass das ganze Feld auseinander gerissen wurde. Ich war froh, dass ich am Schluss mit dem Hauptfeld ins Ziel kam. Nach dem Rennen war ich sehr glücklich, denn für mich lief es im Grossen und Ganzen nicht schlecht. Nun weiss ich, dass meine Rennvorbereitung nicht so schlecht war und bin nun gespannt, wie es weiter geht.
 

   
 Trainingslager in Südfrankreich


Vom 16.02-23.02.08 war ich mit dem Team im Trainingslager in Süd-frankreich (Ardèche). Wir waren in der Ferienunterkunft Domaine du Frigoulet, dies lag ein bisschen abgelegen vom Ort Vallon Pont-d`Arc. Die Trainingsbedingungen waren sehr gut, obwohl es die ersten Tage immer etwas bewölkt bei ca. 10°C war. In den letzten beiden Tagen zeigte sich dann doch noch die Sonne und die Temperatur stieg dann auf über 20°C an. In dem Gebiet war es ideal zum trainieren, leicht hügelig aber trotzdem nicht zu steile Anstiege. Vor dem Trainingslager habe ich noch mein neues Rennrad (Look 585) und zusätzliches Material erhalten und konnte es ausgiebig einfahren. Das Trainingslager war sehr anstrengend und jetzt gilt es sich genügend zu regenerieren um beim ersten Rennen am 09.03.08 in Frankreich wieder fit zu sein. Während dem Lager lernte ich auch meine Teamkameraden besser kennen. Wir hatten es sehr gut untereinander und ich bin zuversichtlich für den weiteren Verlauf der Saison.