Aktuelles
 
31.07.2011 - Berg Schweizermeisterschaft Nyon 22,4 km
  
Bei angenehmen Radsportwetter fand die Berg SM in Nyon statt. Es galt zweimal eine Strecke von 11,2 Km zu absolvieren. Das erstemal als Einzelzeitfahren und das zweitemal als Verfolgungsrennen. Nach dem Bergzeit- fahren vom Morgen lag ich auf dem guten 8. Zwischenrang. Beim Verfolgungsrennn am Nachmittag wurde es für mich recht schwierig noch Plätze gut zu machen. Denn vor mir lagen zwei Fahrer mit etwas mehr als 30 Sekunden Vorsprung. Von hinten hatte ich gar nichts zu befürchten, da der Vorsprung von mir fast eine Minute war. So fuhr ich auch am Nachmittag ein einsames Rennen ins Ziel hinauf. Für dass, das ich ja nicht wirklich ein Bergfahrer bin, kann ich sehr zufrieden sein mit meiner Leistung.
    
25.06.2011 - Schweizermeisterschaft Strasse Kirchdorf 176 km
  
Bei richtig warmen Wetter fand die Elite Schweizermeisterschaft statt und führt über einen 8.8 Km Rundkurs der es sehr ins sich hatte. Am Anfang fühlte ich mich sehr schlecht und kam fast nicht die Steigung kurz vor dem Ziel hinauf. In der dritten von 20 Runden gab es von den Profis, eine drastische Tempoverschärfung und das ganze Feld teilte sich in mehrere Gruppen auf. In der Mitte des Rennens fand ich mich dann in einer Sechser Gruppe wieder und fand auch immer besser ins Rennen. In der zweitletzten Runde konnten wir dann zu einer vor uns liegenden Gruppe aufschliessen, wo es dann in der letzten Runde um den dritten Rang des Elite National Titel ging. Beim letzten Anstieg vor dem Ziel fehlte mir dann aber leider die Kraft an der immer kleiner gewordenen Gruppe dran zu bleiben. So reichte es mir im Gesamten zum 25. Rang und bei den Elite National zum 7. Rang. Mit der Leistung kann ich sicherlich sehr zufrieden sein. Schade ist nur, dass es am Schluss nicht ganz nach vorne gereicht hat.
    
23.06.2011 - Schweizermeisterschaft Zeitfahren Pfaffnau 41 km
  
Mit einem guten Gefühl ging ich am Donnerstag nach Pfaffnau ans Zeitfahren und fühlte mich auch wieder einigermassen erholt von der Oberösterreichrundfahrt. Zum Rennen startete ich recht gut und fand gleich zu Beginn, gut ins Rennen. Nach aber nicht ganz einer halben Runde verliess mich das gute Gefühl und ich wurde sehr unruhig auf der Zeitfahrmaschine. So verlor ich viel Zeit und als ich dann kurz vor Schluss den Rhythmus wieder fand, war es schon zu spät. So verlor ich auf den Sieger Martin Kohler 4:41 Minuten, dies reichte zum 18. Schlussrang. Mit dem Rennen bin ich nicht zufrieden, denn dies entspricht nicht meinem momentanen Leistungsstand.
    
22.05.2011 - GP Cham Hagendorn 158 km
  
Am Sonntag fand wieder einmal der GP Cham Hagendorn, mein Heimrennen auf dem Programm. Das Rennen führte über eine recht anspruchsvolle Runde, die es 17x zu bewältigen gab. Ich wusste nicht wirklich wo ich stand, denn nach dem GP Osterhas wurde ich krank und seit da ging nicht mehr wirklich viel bei mir. Da wir vom Team her nur vier Fahrer am Start hatten, hielt ich mich ziemlich zurück bis etwa in die Hälfte des Rennens. Es gab immer wieder Attacken, die aber nicht fruchteten, denn das Tempo war sehr hoch. Ich fühlte mich einigermassen gut und so ging ich dann auch bei wenigen Angriffen mit. Bei zwei Vorstössen, die in die Spitzengruppen fuhren war ich am Anfang noch dabei. Aber ich hatte danach nicht mehr genug Kraft, um dies in einem enorm hohen Tempo durchzuziehen. So fiel ich dann wieder ins Feld zurück, wo ich mich bis zum Ziel halten konnte wie auch noch zwei weitere Teamkollegen von mir. Mit meiner Leistung bin ich grundsätzlich zufrieden, denn ich merkte, das es jetzt endlich wieder etwas aufwärts geht. Was mich aber nervte, war natürlich, dass ich bei den Attacken noch zu wenig Kraft hatte, um dran zu bleiben
    
03.04. 2011 - Prix Valloton, Fully 150 km
  
Bei super Wetterverhältnissen startete das Rennen am Sonntag um punkt 9.00 Uhr in Fully im schönen Wallis. Die fünf Runden, die es zu absolvieren gab, wurden vom Feld recht zügig in Angriff genommen. Gleich zu Beginn weg gab es einen Angriff nach dem andern, wo ich mich reichlich beteiligte, um in die führende Gruppe zu kommen. Dies gelang dann aber schlussendlich acht anderen Fahrern, wo Gian Gasser von unserem Team darin vertreten war. Über den einen längeren Anstieg in der Runde hatte ich immer meine liebe Mühe und so passierte es in der vierten Runde, dass ich abgehängt wurde. Ich konnte danach aber wieder mit weiteren abgehängten Fahrern zum Feld aufschliessen. Danach war ich richtig gezeichnet. So musste ich gleich zu Beginn der letzten Steigung abreissen lassen und fuhr dann mit meinem Teamkollegen, dem es auch nicht besser ging zusammen ins Ziel. Gian konnte sich in der Gruppe halten und fuhr auf den guten 7. Schlussrang. Für mich war es wieder ein Schritt nach Vorne, denn ich merke, dass meine Form ganz langsam besser wird. Die Ausdauer stimmt schon jetzt sehr gut, jetzt gilt es wieder die Rennhärte an den Rennen zu holen und so wird es von Rennen zu Rennen besser.
    
13.03.2011 - 28e Tour du Canton Wittenheim
  
Am Sonntag war es wieder so weit, für mich begann die Rannsaison 2011 in Frankreich. Bei bedecktem aber regenfreiem Wetter, fand das Rennen im Elsas statt. Es galt eine ganz flache Strecke von 6,8 km, 19 mal zu absolvieren. Das hörte sich aber einfacher an als es wirklich war. Vor dem Start war ich nicht ganz sicher wie gut ich beieinander bin, da ich die ganze Woche immer etwas erkältet war. Das Rennen wurde gleich von Anfang an in einem hohen Tempo gefahren, welches am Schluss einen Schnitt von 45km/h ergab. Durch das hohe Tempo, hatte nie eine Fluchtgruppe eine Chance entscheidend wegzukommen. Dies führte dann am Schluss zu einem Massensprint. Leider war ich da nicht mehr dabei, weil vor mir in der letzten Runde einige Fahrer zu Boden gingen und ich anhalten musste um an ihnen vorbei zu kommen. So fuhr ich noch gemütlich den letzten Kilometer ins Ziel, wo ich dann erfuhr das mein Teamkollege Marco Lippuner den zweiten Rang erspurtete. Für das, das es in diesem Jahr das erste Rennen war, bin ich zufrieden und jetzt gilt es, sich wieder an den Rennrythmus zu gewöhnen.
    
Neujahrswünsche und neuer Rennkalender
  
Das neue Jahr hat begonnen das Alte ist nun zerronnen. Ich wünsche euch alles gute im Neuen Jahr, das wird bestimmt wunderbar!!

Rennkalender 2011
    
Bergrennen Chur-Arosa
  
Am Sonntag fand das Bergrennen von Chur nach Arosa bei strahlendem Sonnenschein, aber etwas kühlen Temperaturen statt. Seit dem Freitag war ich  erkältet und ich fühlte mich deshalb etwas kraftlos. Ich war aber trotzdem motiviert, am Rennen alles zu geben und an meine Leistungsgrenze zu gehen. Es ging es mir aber bereits nach dem Start in Chur recht gut. Auf dem etwas flacheren Mittelteil erwischte ich eine gut harmonierende Fünfer-Gruppe, in welcher ich gut mithalten konnte. Am Schluss erreichte ich das Ziel in Arosa völlig erschöpft, wo es mir zum 20. Schlussrang reichte. Dieser Rang ist für mich ein zufriedenstellendes Resultat, da ich ja nicht wusste, wie es mir denn tatsächlich ergehen würde. Jetzt gilt es sich gut von dieser Erkältung zu erholen um am Sonntag an der Zürimetzgete wieder alles zu geben.
    
Bergrennen Martigny-Mauvoisin 38 km
  
Nach der EM in Ankara konnte ich die dringend nötige Pause einlegen, um danach wieder gut Rennen fahren zu können. So war ich vor dem Start gespannt, wie gut ich mich erholt hatte und wie viel von der Form geblieben ist. Nach dem ersten eher flachen Teil fühlte ich mich immer noch recht gut. Als die Steigung richtig los ging, fand ich gleich meinen Tramp und konnte ein für mich hohes Tempo hinter der Spitze hinauf fahren.

Am Nachmittag durften die 15 besten jeder Kategorie ein Verfolgungsrennen mit den Zeitabständen vom Morgen starten. Ich wurde am Morgen 14er und hatte auf den vorderen wie auf den hinteren einen Abstand von einer Minute. Auf dem rund 6 km langen Kurs fuhr ich dann ein einsames Rennen und behielt den 14ten Schlussrang. Für dass, das es ein Bergrennen war, bin ich mit dem Resultat recht zufrieden.
    
16.- 18.7.2010 Europameisterschaften in Ankara (Türkei)
  
Für das Zeitfahren am Freitag war ich top motiviert. Ich fühlte mich aber schon die ganze Woche etwas kraftlos. Die Strecke war eine richtige Autobahn. Dreispurig hin und wieder zurück und dies gesamthaft 25.9 Km. Beim einfahren fühlte ich mich noch einigermassen gut gegenüber den Vortagen. Doch beim Rennen kam alles anders. Ich kam gut von der Startrampe weg, aber fand danach nicht meinen gewünschten Rhythmus und verlor auf den Sieger über drei Minuten. Mit dieser Leistung bin ich überhaupt nicht zufrieden, denn ich weiss, das ich mehr kann.
 
Am Sonntag war der Start zum Strassenrennen über 175.5 Km, auf einer abgeänderten Strecke des Zeitfahrens. Es galt dann diesen Rundskurs 13 mal zu absolvieren. In der dritten Runde fand ich mich schon in einer sechs Mann Spitzengruppe wieder. Vertreten waren Namhafte Nationen. Der Vorsprung war dann aber nie grösser als 1'35". Im Feld wurde danach das Tempo erhöht und wir wurden vier Runden vor Schluss eingeholt. Nach nur einer halben Runde im Feld hatte ich einen Defekt und musste danach das Rennen aufgeben. Von der EM hätte ich mir etwas mehr erhofft. Vor allem in Zeitfahren. Es war aber eine gute und lehrreiche Erfahrung.    
    
16.- 18.7.2010 Europameisterschaften in Ankara (Türkei)
  
In der kommenden Woche stehen für die Schweizer Nachwuchsfahrer die Europameisterschaften in der Türkei auf dem Programm. Ich wurde für das Zeitfahren und das Strassenrennen selektioniert.
   
Selektion Swiss Cycling
  
European Road Bike Championships
  
Zeifahren 16.7.2010 / 15.00 Uhr
  
Strassenrennen 18. 7.2010 / 14.00 Uhr
    
26.06.2010 Schweizermeisterschaft U23 Kriegstatten
 
Am Samstag fand bei sommerlichem Wetter die SM über eine Distanz von  177 Km statt. Ich fühlte mich von Anfang an recht gut und ging bei den  Attacken fleissig mit und so bildete sich dann eine grössere  Spitzengruppe, wo ich drin sass. Diese harmonierte recht gut, und  der Vorsprung war schnell über eine Minute. Etwas später konnte eine  kleinere Gruppe aufschliessen, aber gleich danach begannen wieder  weitere Attacken, wo ich mich vorne behaupten konnte. Ca. 60 km vor dem  Ziel befand ich mich in einer Sechser- Spitzengruppe. Als denn aber der  entscheidende Angriff von Michael Bär kam, reagierte ich zu spät und so  gewann er Solo den SM Titel. Ich verpasste im Sprint um wenige cm eine zweite Medaille und wurde Vierter. Mit dem Rennen bin ich schlussendlich  zufrieden, aber ein Platz unter den ersten drei wäre doch schön gewesen.  
   
   
23.06.2010 Schweizermeisterschaft Einzelzeitfahren U23 41.4 km
 
Bei endlich wieder warmen Wetter fand das Zeitfahren der Klasse U23 in  Kriegstetten statt. Nach dem harten Rennen am Sonntag, konnte ich mich  recht gut erholen und war top motiviert für das Zeitfahren. Gleich von  Beginn an fand ich sehr gut meinen Rhythmus und konnte diesen in der  zweiten Runde sogar noch etwas steigern. Während dieser letzten Runde  holte ich auch noch vor mir gestartete Fahrer ein, was natürlich noch  eine zusätzliche Motivation war. Am Schluss war ich dann völlig  ausgepumpt und froh im Ziel zu sein. Über die Lautsprecher habe ich  gerade  mitbekommen das ich die Bestzeit inne hatte. Diese Bestzeit  bestand dann bis zum viertletzten Fahrer. Nur noch Silvan Dillier  vermochte diese mit nur 3 Sekunden zu unterbieten. Über- glücklich  durfte ich als zweiter zur Siegerehrung gehen und die silberne Medaille  entgegen nehmen. 
  
 
  
20.06.2010 GP Luzern in Pfaffnau
 
Bei sehr kühlen Temperaturen um 10 °C fand das 149km lange Rennen in Pfaffnau statt. Ich fühlte mich seit dem Zeitfahren vom Mittwoch immer etwas müde und hoffte, dass die Beine im Rennen etwas besser drehten als im Training. Unser Team legte dann gleich einen Blitzstart hin und so bildete sich gleich nach dem Start einen 13 köpfige Spitzengruppe mit fünf Hörmännern vertreten. Das Tempo in der Spitzengruppe war am Anfang nicht sehr hoch und so vermochten wir in der entscheidenden ersten Phase nicht genügend Vorsprung herauszuholen. 1 Minute und 30 Sekunden war das Maximum. Als dann die Gruppe anfing gut zu harmonieren und das Tempo konstant hoch hielt, holte das Feld aber trotzdem immer mehr auf. Es fielen auch Fahrer aus der Gruppe und so wurden wir nach rund 100 Kilometern wieder eingeholt. Ich war nach dieser Aktion ziemlich fertig und vermochte kaum noch das Tempo des Feldes mitzugehen. Nach ein paar Ablösungen beim Nachführen einer neuner Spitzengruppe, stellte es mich richtig gehend hin und ich musste schauen, dass ich irgendwie noch zum Start-Zielbereich kam. So gab ich das Rennen rund 30 Km vor dem Ende noch auf, da die Beine völlig im Eimer waren und kaum mehr drehten. Schade, dass es nicht aufgegangen ist, aber wie heisst es so schön “ no Risk no Fun“. Ich hoffe nun, dass ich mich bis am Mittwoch für das Zeitfahren gut erhole und die Müdigkeit aus den Beinen bringe. 
  
15.06.2010 Nationales Zeitfahren Stockental
 
Traditionell fand das Zeitfahren am Dienstagabend in der Nähe von Thun statt. Der Parcours führte über eine Distanz von rund 14 Km, der am Anfang immer leicht ansteigt und am Schluss die letzten drei Kilometer ins Ziel hinunterführt. Ich fühlte mich an diesem Tag recht müde und hatte auch ziemlich schwere Beine. Ich fand dann auch lange nicht meinen Rhythmus und so fuhr ich auf den 16. Rang. Auf meinen Teamkollegen Frey, der das Zeitfahren im Stockental gewann, verlor ich über eine Minute. Mit meiner Leistung bin ich nicht wirklich zufrieden und hoffe das die nächsten beiden Zeitfahren im Juni etwas besser gehen. 
  
05.06.2010 GP des Kantons Aargau
 
Am Samstag startete ich bei sommerlichen Temperaturen zum Handicaprennen in Gippingen. Wieder einmal galt es in einer Verfolgungsjagt, drei Minuten auf die Amateure, gut zu machen. Diese Jagd war dann in der dritten von zwölf Runden vorbei und das Rennen wurde auf dem schweren Parcours richtig lanciert. In der vierten Runde löste sich durch das hohe Tempo eine kleinere Spitzengruppe, wo ich gerade noch mitfahren konnte. Doch in der Kurve vor der Abfahrt, fand ich mich durch einen Fahrfehler auf dem Asphalt wieder. Als ich dann wieder aufs Rad aufsteigen konnte, war ich bis in die Wagenkolonne zurückgeflogen. Mit der Wut im Bauch fuhr ich wieder ins Feld zurück und etwas später fand ich mich schon in einer Verfolgergruppe wieder. Den Rückstand auf die Spitze vermochten wir in rund drei Runden gut zu machen. Nach dem Zusammenschluss war es dann ein Ausscheidungsfahren der Spitzengruppe. Über den Berg kam ich erstaunlicher Weise immer recht gut, aber ich vermochte nicht ganz vorne mitzumischen und wurde am Schluss neunter. Mit der Leistung bin ich recht zufrieden, ausser dieser Sturz der mich riesig nervt. Zum Glück ist mir nichts schlimmes passiert, bis auf einen Tapetenwechsel. 
  
28.-30.5.2010 Tour de Coted'Or (Dijon)
 
Nach nur drei Tagen Pause ging es schon wieder nach Frankreich an die nächste Rundfahrt. Ich konnte mich in dieser Zeit recht gut erholen und spürte auch, wie die Form wieder etwas besser wurde.
 
Die Rundfahrt begann dann sehr zügig mit vielen Attacken, da jeder in eine Gruppe kommen wollte. Als dann aber die entscheidende Gruppe lief, war kein Hörmannfahrer vertreten. Bei einem Vorsprung von über vier Minuten organisierte unser Team eine Nachführarbeit, die auch seine Wirkung zeigte. Da ich und Kilian recht viel gearbeitet hatten, fiel ich selbst kurz vor dem Ziel am zweitletzten Bergpreis vom Feld ab und kam dann mit sechs Minuten Rückstand auf den Sieger ins Ziel.
 
Am zweiten Tag war das Ziel, dass mindestens ein Hörmannfahrer in der ersten Gruppe vertreten sein sollte.  Dies gelang mir dann auch. Die Gruppe bestand aus 21 Fahrern die recht gut harmonierte. Ich fühlte mich vom Vortag noch etwas müde und versuchte so gut es ging meine Kräfte zu schonen. Das Finale wurde dann recht zügig gefahren und bei der entscheidenden Attacke hatte ich dann die Kraft nicht mehr dem Vordermann ans Hinterrad zu kommen. So fuhren vier Fahrer kurz vor dem Ziel weg und in der Gruppe spurteten wir um den fünften Rang. Meine Beine waren aber völlig zu und ich erreichte noch den 18. Schlussrang. Im Gesamtklassement verbesserte ich mich aber auf den 20. Rang, da die Gruppe über sechs Minuten Vorsprung hatte.
 
Am letzten Tag gab es am Morgen ein Mannschaftsfahren über 12 Km, was für mich sehr deprimierend endete. Nach nur ca. 5 Km musste ich abreissen lassen. Ich fand nie einen guten Rhythmus, da ich zu schwere Beine hatte. Gleichzeitig mit mir musste noch ein Teamkollege abreissen lassen. Zu viert fuhren die Mannschaft dann auf den super zweiten Rang und verlor nur 15 Sekunden auf die Sieger. Es hat mich dann schon recht gewurmt,  das ich das Team nicht besser unterstützen konnte, denn diese 15 Sekunden waren ja nicht wirklich viel. Beim Mittagessen bekam ich dann aber eine Aufmunterung. Ein Offizieller der Rundfahrt kam zu unserem Tisch und gab mir das Maillot bleu für den kämpferisten Fahrer.
 
Am Nachmittag hatten wir nun die letzte Etappe vor uns, bei der es einige Höhenmeter zu überwinden gab. Nach einigen Attacken konnte sich eine Gruppe mit Joel vom Team absetzen. Diese Gruppe kam dann mit nicht ganz einer Minute Vorsprung ins Ziel und Joel holte sich den super dritten Rang. Am Schluss fuhren dann Kilian und ich den Sprint vom Feld für Marco an, der schlussendlich den 17. Rang erreichte. Im Gesamtklassement fiel ich noch etwas zurück und erreichte den 26. Schlussrang. Nun heisst es sich gut erholen, um die ansteigende Form behalten zu können.
  
21.5-24.5.2010 Tour de Franche-Comté
 
Über das Pfingstwochenende fuhr ich mit dem Team eine viertägige Rundfahrt in Frankreich, wo es im ganzen 5 Etappen zu bestreiten gab.
 
Ich war gespannt wie es mir ergehen wird, da ich in den vergangenen Wochen nicht so 100% fit war. An den ersten beiden Tagen lief es mir dann überhaupt nicht und ich hatte sehr Mühe den richtigen Tritt zu finden. Ich versuchte aber trotzdem, die Attacken mitzugehen, um in eine Spitzengruppe zu gelangen, was dann leider nicht klappte. Nach diesen zwei Tagen hatte ich dann im Gesamtklassement schon einen Rückstand von über vier Minuten kassiert. An den letzten beiden Tagen ging es mir dann etwas besser, aber die Bemühungen in eine Spitzengruppe zu kommen, blieben trotzdem erfolglos. Am Schluss beendete ich die Rundfahrt auf dem 77ten Schlussrang mit über 15 Minuten Rückstand. Mit meiner Leistung bin ich überhaupt nicht zufrieden und hoffe das es mir in Dijon besser gehen wird.
Die Tour Cote d`Or findet an diesem Wochenende vom 28.05-30.05.2010 in der Region Dijon statt. Aktuelle Infos zur Rundfahrt wie auch Resultate finde man unter www.scodijon.fr
  
16.05.2010 GP Cham-Hagendorn
 
Topp motiviert startete ich zu meinem Heimrennen in Hagendorn und war sehr zuversichtlich für dieses. Meine Beine drehten dann auch nach fast zweiwöchiger Kraftlosigkeit fast wieder mit voller Leistung. Das Elitefeld startete mit drei Minuten Vorsprung auf das Profifeld. Diese hatten 158 Kilometer, beziehungsweise 17 Runden Zeit, uns einzuholen. Der  Abstand wurde am Anfang sogar noch etwas grösser. Doch mit der Zeit schmolz der Abstand stetig. Dann, ca. 6 Runden vor Schluss, hatte ich einen Defekt am Vorderrad und musste dieses ersetzen. So fiel ich in das Profifeld zurück  und heftete mich an die Hinterräder und machte keinen Tramp zu viel. Rund drei Runden später wurde das Elitefeld von den Profis geschluckt. Vor dem Zusammenschluss hat sich aber eine grössere Gruppe gelöst, die am Schluss dann auch vor uns ins Ziel kam. Beim Anstieg erhöhten dann eine Runde später noch einige Fahrer das Tempo im Feld und so bildete sich eine Verfolgergruppe, wo ich auch drin war. Meine Beine waren aber danach ziemlich schwer und ich rettete mich die letzten beiden Male gerade noch so über den Anstieg und kam am Schluss als 25er ins Ziel.
 
Danke an alle die mich so super vom Strassenrand her unterstützt haben. Das hat mich sehr gefreut, dass trotz des kühlen Wetters so viele gekommen waren.
  
13.05.2010 Silenen-Amsteg-Bristen
 
An Auffahrt fand traditionell das Bergrennen in Silenen statt, wo es dann bis nach Bristen hinauf geht. Ich fühlte mich wieder etwas kräftiger als am letzten Sonntag. Zwischen Silenen und Amsteg im Flachstück  konnte ich mich im Feld für den Anstieg sehr gut positionieren. Als danach die Steigung begann, fand ich mich dann sogar zuvorderst wieder und fuhr meinen Rhythmus den Berg hinauf. Als die Attacken begannen, wurde das Tempo sehr hoch und ich vermochte nicht mehr mitzuhalten. Am Schluss reichte es noch für den 25ten Rang. Im Ziel war ich dann froh, das die Power in den Beinen langsam wieder kommt und so bin ich recht optimistisch für den Sonntag (GP Cham-Hagendorn). 
  
09.05.2010 Berner Rundfahrt
 
Beim Start der Berner Rundfahrt fühlte ich mich sehr schwach, da  ich die ganze Woche immer etwas krank war. Ich hatte dadurch auch fast nichts trainiert, aber ich war trotzdem völlig leer.  Es galt eine Distanz von 170 Kilometer auf fünf Runden verteilt zurückzulegen. Zu Beginn ging es einigermassen gut und auch in der ersten Steigung hatte ich keine Mühe. In der ersten Runde bildete sich dann gleich einen Spitzengruppe, wo ich dann auch drin war. Die Gruppe bestand aus acht Fahrern und wir holten schnell einen Vorsprung von über einer Minute heraus. Da ich mich immer schlechter fühlte, liess ich immer wieder Führungen aus, um über die Runden zu kommen. Dann aber Anfang der dritten Runde fühlte es sich an, als hätte mir jemand den Saft abgedreht und bei leicht ansteigendem Gelände verlor ich den Anschluss an die Gruppe. In der Steigung wurde ich dann vom Feld eingeholt und gleich überholt. Danach gab ich sehr enttäuscht das Rennen auf.
  
18.04.2010 45ème Grand Prix de Lancy
 
Am Sonntagmorgen fand  bei sonnigem Wetter das Handicaprennen in Grand-Lancy statt. Es galt einen Rundkurs von 35.4 Km viermal zu absolvieren. Ich fühlte mich immer noch etwas müde vom letzten Wochenende und hatte am Anfang des Rennens recht Mühe in Schwung zu kommen. Schon nach nicht ganz zwei gefahrenen Runden hatten wir die Amateure, die mit einem Vorsprung von vier Minuten gestartet waren, eingeholt. Kurz vor der zweiten Zielpassage löste sich eine grössere Spitzengruppe, wo Joël und ich drin vertreten waren. Am Anfang harmonierte die Gruppe recht gut und meinen Beinen ging es etwas besser als noch am Start. Doch als sich hinten aus dem Feld eine Verfolgergruppe löste, wo auch René drin war, verflog die Harmonie aus der Gruppe und so konnten die andern zu uns aufschliessen. In der letzten Runde, teilte es die Gruppe am Anstieg wieder in zwei Teile wo ich mich leider zu hinterst wieder fand. Am Schluss reichte es mir noch für den 20. Schlussrang, mit dem ich einigermassen zufrieden bin. Mein Teamkollege  Joël Frey konnte sich zu guter letzt noch den guten 3. Rang sichern. 
  
05.04.2010 Rundstreckenrennen Schwarzhäusern

Zwei Tage nach dem GP Osterhas war bereits das Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern. Das Rennen wurde mit einem Handycap von drei Minuten auf die Amateure gestartet . Ich hatte noch recht schwere Beine vom Samstag und so fehlte mir während des ganzen Rennens etwas die Spritzigkeit. Die Amateure holten wir dann recht schnell ein und danach gab es eine Attacke nach der andern. Das ganze Team war immer sehr wachsam und so hatten wir in jeder Gruppe immer mindestens einen Hörmannfahrer dabei. Gegen Schluss bildete sich eine Sechser Spitzengruppe, wo René Murpf und Kilian Moser von uns vertreten waren. Leider konnten sie die gute Ausgangslage nicht ganz nutzen, da Kilian abreissen lassen musste und René mit viel Pech beim Zielsprint aus den Pedalen fiel. Ich kam dann mit dem Hauptfeld ins Ziel und fuhr noch auf den 38. Schlussrang.
  
03.04.2010 GP Osterhas in Affoltern am Albis

Nach einer einjährigen Pause fand wieder der GP Osterhas in Affoltern am Albis am Ostersamstag statt. Die Motivation war sehr hoch für dieses Rennen, da ich viel Unterstützung vom Strassenrand her hatte, was mich sehr freute. Ich fühlte mich an diesem Tag einigermassen gut und ich versuchte so gut es ging, meine beiden Teamkollegen Marco Lippuner und Joël Frey zu unterstützen. Ab und zu fuhr ich dann vorne im Feld heraus und konnte mir so ein paar wenige Punkte sichern. Aber nach so einem Fluchtversuch galt es dann wieder etwas Kräfte zu tanken, da das Rennen mit einem hohen Schnitt von 46.00 Km/h gefahren wurde. Ich sicherte mir am Schluss noch 11 Punkte und fuhr somit auf den 15. Schlussrang. Marco gelang es mit dem 3. Rang auf das Podest zu fahren. Joël verpasste dies mit dem guten 5. Rang nur knapp.
 
20.03.2010 GP Carreleurs

Am Samstag war wieder einmal ein Rennen in Frankreich angesagt. Dieses fand in der Nähe von Strassbourg statt und führte über einen Rundkurs, den es 25mal zu absolvieren galt. Gleich von Beginn weg ging es richtig zur Sache und es gab einen Angriff nach dem anderen. Die Strecke war sehr windanfällig und so gab es immer wieder Windkannten, die im hinteren Teil des Feldes viel Kraft kosteten. Ich konnte mich aber gut im vorderen Bereich behaupten und fühlte mich nicht schlecht. Etwa in der Hälfte des Rennens sprengten dann René, Joël, Marco und ich das Feld in einer Windkante und bildeten danach zusammen mit zwei anderen Fahrern die Spitzengruppe. Später konnten dann noch weitere Fahrer zu uns aufschliessen. Gegen Ende des Rennens konnte ich dann am Anstieg nicht mehr folgen und erreichte das Ziel im 18. Rang. Es war wirklich ein super Rennen des ganzen Teams. Leider vermochten wir aber alle nicht um den Sieg mitzufahren. Réne und Joël spurteten am Schluss noch etwa um Rang 10. Ich bin mit meiner Leistung recht zufrieden und kann sicherlich gut auf dieser aufbauen.
 
14.03.2010 GP Mendrisio - 138 km

Bei frühlingshaften Temperaturen bis 18°C, fand das Handicaprennen in Mendrisio statt. Es galt einen Rückstand auf die Amateure von zwei Minuten einzuholen. Dies war dann auch bereits nach einer von insgesamt 11 Runden geschehen. Ich war topmotiviert für das Rennen, ja sogar etwas übermotiviert. In einer zweier Fluchtgruppe versuchten wir in der dritten Runde dem Feld zu entwischen. Dies war dann auch der Anfang meines Endes. Ich konnte mich noch bis in die achte Runde retten und verlor danach im Anstieg den Anschluss ans Feld. Vergeblich versuchte ich dann nochmals dem Feld hinterher zu jagen und gab danach auf. Nun gilt es den Fokus schon auf nächste Wochenende zu richten, wo am Samstag der GP Carreleurs in der Nähe von Strasbourg (F) stattfindet.